Wissenschaft
23.02.2021

Grindwale nach erneuter Strandung vor Neuseeland befreit

Wellington (dpa) - Mehr als 20 Grindwale sind nach einer zweiten Strandung vor Neuseeland wieder in tiefere Gewässer gebracht worden. «Die Wale schwimmen derzeit frei vor der Küste und werden von einem Boot der Naturschutzbehörde überwacht», teilte die Organisation Project Jonah am Dienstag mit.

Am Montag waren rund 50 Tiere an der Landzunge Farewell Spit gestrandet. Viele von ihnen verendeten, etwa 28 überlebten aber die Nacht.

Helfer fanden diese Gruppe jedoch am Dienstag in der gleichen Gegend vor der Südinsel des Pazifikstaats wieder. Freiwillige bildeten eine Menschenkette, um die Wale in tieferes Wasser zu treiben. Es gebe eine kleine Gruppe, die sich von der Hauptgruppe entfernt habe, aber diese könne noch frei schwimmen, hieß es in einem Facebook-Beitrag vom Nachmittag.

Wissenschaftler versuchen Medienberichten zufolge herauszufinden, warum es in Farewell Spit häufiger zu solchen Vorfällen kommt. Im Februar 2017 waren dort zwischen 600 und 700 Wale gestrandet, 250 von ihnen starben. Langflossen-Grindwale gehören zur Familie der Delfine. Die schwarzen Säugetiere können bis zu acht Meter lang werden.

© dpa-infocom, dpa:210223-99-552613/3



Thema des Tages

EU und USA setzen wechselseitig verhängte Strafzölle aus

Brüssel (dpa) - Die EU und die USA haben sich auf die vorläufige Aussetzung von gegeneinander verhängten Strafzöllen geeinigt. »weiter
Lesen Sie auch:
  • Nach Korruptionsverdacht: Nüßlein legt Amt nieder
  • Erster Papst-Besuch im Irak erfüllt Hoffnungen der Christen
  • Bundesregierung setzt auf zügige Schnelltest-Angebote
  • Computer

    Gesetz zum Schutz von Kindern im Netz beschlossen

    Berlin (dpa) - Kinder und Jugendliche in Deutschland sollen bei der Internetnutzung besser vor Gefahren geschützt werden. »weiter
    Lesen Sie auch:
  • Apple Watch weiter klare Nummer eins
  • Start-up-Initiative gegen Einführung der Luca-App
  • Youtube hält Tür für gesperrten Trump offen
  • Wissenschaft

    PEI-Sicherheitsbericht: Keine Bedenken bei Astrazeneca

    Langen (dpa) - Das für die Sicherheit von Impfstoffen zuständige Paul-Ehrlich-Institut (PEI) hält den Covid-19-Impfstoff von Astrazeneca für ebenso gut wie die Vakzine von Biontech/Pfizer und Moderna. »weiter
    Lesen Sie auch:
  • Astronaut Gerst: Bei Esa-Bewerbung mit Ablehnung gerechnet
  • Russland: ISS soll bis 2028 im All bleiben
  • 17 Prozent aller Lebensmittel weltweit landen im Müll
  • Börse
    DAX
    Chart
    DAX 14.007,50 -0,35%
    TecDAX 3.253,75 -0,51%
    EUR/USD 1,1913 -0,52%

    Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation