Wissenschaft
23.02.2021

Corona bei Schwangeren erhöht Sterberisiko für Baby nicht

London (dpa) - Eine Corona-Infektion bei Schwangeren erhöht nicht die Gefahr für einen Tod des Babys im Mutterleib oder nach der Geburt. Das bestätigt eine am Dienstag vorgestellte Studie des Imperial College London.

Die Ergebnisse sind im Fachmagazin «Ultrasound in Obstetrics and Gynecology» veröffentlicht. Schon zuvor hatten Untersuchungen ergeben, dass es keinen Zusammenhang zwischen einer Corona-Infektion und dem Tod von Kindern im Mutterleib oder nach der Geburt gibt.

Bei der Analyse von Daten 4000 schwangerer Frauen aus Großbritannien und den USA, die entweder nachweislich mit dem Coronavirus infiziert waren oder bei denen eine Infektion vermutet wurde, wurden allerdings überdurchschnittlich viele Frühgeburten registriert. Demnach brachten 12 Prozent der Frauen in Großbritannien ihr Kind vor der 37. Schwangerschaftswoche zur Welt. Der landesweite Durchschnitt liegt bei 7,5 Prozent.

Ähnlich sah es in den USA aus. Zumindest zum Teil könne sich der Anstieg damit erklären lassen, dass sich Ärzte aus Sorge um die Gesundheit von Mutter und Baby verstärkt für einen vorzeitigen Kaiserschnitt entschieden, erläutern die Forscher. Die Zahl der spontanen Frühgeburten sei niedriger gewesen als erwartet.

© dpa-infocom, dpa:210223-99-558383/2



Thema des Tages

US-Repräsentantenhaus stimmt Polizeireformen zu

Washington (dpa) - Mehr als neun Monate nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd bei einem brutalen Polizeieinsatz in den USA hat das US-Repräsentantenhaus umfassenden Polizeireformen zugestimmt. »weiter
Lesen Sie auch:
  • Astrazeneca-Vakzin künftig auch für Menschen ab 65 empfohlen
  • Myanmar trauert um seine Toten - Proteste gehen weiter
  • Spahn mahnt zu «Umsicht beim Öffnen» und sagt mehr Tests zu
  • Computer

    Auch britische Behörde prüft Wettbewerb in Apples App Store

    London (dpa) - Nach Verfahren unter anderem in der EU hat auch die britische Wettbewerbsbehörde eine Untersuchung zum App Store von Apple eingeleitet. »weiter
    Lesen Sie auch:
  • Google will auf Tracking von Nutzern im Web verzichten
  • Amazon ändert App-Logo nach Hitler-Schnauzbart-Vergleich
  • Microsoft zeigt Unterhaltungen mit Hologrammen
  • Wissenschaft

    Russland: ISS soll bis 2028 im All bleiben

    Moskau (dpa) - Die Arbeit auf der in die Jahre gekommenen Raumstation ISS soll russischen Angaben zufolge noch bis 2028 weitergehen. »weiter
    Lesen Sie auch:
  • 17 Prozent aller Lebensmittel weltweit landen im Müll
  • Verkehr: Emissionen um zehn Millionen Tonnen gestiegen
  • Trisomie-Bluttest soll Kassenleistung werden
  • Börse
    DAX
    Chart
    DAX 13.989,50 -0,64%
    TecDAX 3.245,25 -2,24%
    EUR/USD 1,1964 -0,10%

    Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation