Computer und Co.
23.02.2021

Bei neuer Playstation drohen noch monatelang Engpässe

Berlin (dpa) - Die neue Spielekonsole Playstation 5 könnte angesichts der Halbleiter-Knappheit noch monatelang schwer zu bekommen sein. Sony rechne damit, dass sich die Liefersituation schrittweise im Laufe des Jahres verbessern werde, sagte Spartenchef Jim Ryan der «Financial Times».

Zugleich gab er keine Garantie, dass es zum diesjährigen Weihnachtsgeschäft genug Geräte für alle Interessenten geben werde. Man woll nun vor allem die europäischen Märkte mit mehr Konsolen versorgen, sagte Ryan der «Welt».

Sony verkaufte im November und Dezember 4,5 Millionen Geräte der Playstation 5 - das Interesse war aber viel größer gewesen. Für den Konzern waren die Lieferengpässe besonders schmerzhaft, da in der Corona-Pandemie Videospiele einen Boom erleben und vor allem der Konkurrent Nintendo auf dem Markt mit seiner Konsole Switch im Weihnachtsgeschäft abräumte.

Ryan kündigte am Dienstag zudem eine neue VR-Brille für die Playstation an. Sony lässt zunächst offen, wann genau sie auf den Markt kommen wird. Man habe aus der Entwicklung des Vorgänger-Headsets gelernt «sei es, dass wir zu einer viel einfacheren Anbindung mit nur einem Kabel übergehen oder dass wir die Anforderungen an Spieleentwickler weiter absenken», sagte Ryan der «Welt». Der Konzern sehe in der virtuellen Realität ein strategisch wichtiges Wachstumsfeld, versicherte er.

Bei virtueller Realität tauchen Nutzer mit Spezialbrillen in digitale Welten ein. Vor allem Facebook treibt die Entwicklung im Verbrauchermarkt mit seiner Tochterfirma Oculus voran. Trotz großer Erwartungen und Investitionen blieb VR bisher aber ein Nischengeschäft. Sony glaube an die Zukunft von VR und dass die Technologie ein wichtiger Teil interaktiver Unterhaltung sein werde, betonte er zwar in der «Washington Post». Zugleich sei man davon aber noch einige Zeit entfernt: «Wird es dieses Jahr sein? Nein. Wird es kommendes Jahr sein? Nein. Aber wird es an einem gewissen Punkt eintreten? Davon sind wir überzeugt.»

© dpa-infocom, dpa:210223-99-560932/2



Thema des Tages

Heftige Beben erschüttern Neuseeland - Tsunami-Warnung

Wellington (dpa) - Vor Neuseeland hat es am Freitag mehrere heftige Erdbeben gegeben. Bis zum Morgen (Ortszeit) wurden nach Angaben der Katastrophenschutzbehörde drei schwere Beben registriert. »weiter
Lesen Sie auch:
  • US-Repräsentantenhaus stimmt Polizeireformen zu
  • Astrazeneca-Vakzin künftig auch für Menschen ab 65 empfohlen
  • Spahn mahnt zu «Umsicht beim Öffnen» und sagt mehr Tests zu
  • Computer

    Auch britische Behörde prüft Wettbewerb in Apples App Store

    London (dpa) - Nach Verfahren unter anderem in der EU hat auch die britische Wettbewerbsbehörde eine Untersuchung zum App Store von Apple eingeleitet. »weiter
    Lesen Sie auch:
  • Google will auf Tracking von Nutzern im Web verzichten
  • Amazon ändert App-Logo nach Hitler-Schnauzbart-Vergleich
  • Microsoft zeigt Unterhaltungen mit Hologrammen
  • Wissenschaft

    Russland: ISS soll bis 2028 im All bleiben

    Moskau (dpa) - Die Arbeit auf der in die Jahre gekommenen Raumstation ISS soll russischen Angaben zufolge noch bis 2028 weitergehen. »weiter
    Lesen Sie auch:
  • 17 Prozent aller Lebensmittel weltweit landen im Müll
  • Verkehr: Emissionen um zehn Millionen Tonnen gestiegen
  • Trisomie-Bluttest soll Kassenleistung werden
  • Börse
    DAX
    Chart
    DAX 13.989,50 -0,64%
    TecDAX 3.245,25 -2,24%
    EUR/USD 1,1960 -0,14%

    Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation