Computer und Co.
05.08.2020

Videospiele-Boom in Corona-Krise geht weiter

Santa Monica (dpa) - Das Geschäft der Videospiele-Anbieter wächst in der Corona-Krise weiterhin rasant. So sprang der Umsatz von Activision Blizzard («Call of Duty», «World of Warcraft», «Candy Crush») im vergangenen Quartal im Jahresvergleich um 38 Prozent auf 1,93 Milliarden Dollar (1,63 Mrd Euro) hoch. Bei Activision-Spielen stieg die Zahl aktiver Nutzer binnen drei Monaten von 102 auf 125 Millionen, wie die US-Firma in der Nacht zum Mittwoch mitteilte. Unterm Strich blieben 580 Millionen Dollar Gewinn in den Kassen nach 328 Millionen Dollar ein Jahr zuvor.

In der Corona-Krise verzeichnet die Spiele-Branche seit Beginn der Ausgangsbeschränkungen im Frühjahr ein deutliches Wachstum.

Bei Take-Two Interactive, dem Anbieter von Spielen wie «Grand Theft Auto» und «NBA 2K20» schoss der Umsatz im vergangenen Quartal um 54 Prozent auf 831,3 Millionen Dollar hoch, und der Gewinn wuchs von 46,3 auf 88,5 Millionen Dollar.

Firmenchef Strauss Zelnick stellte in einer Telefonkonferenz mit Analysten in der Nacht zum Mittwoch höhere Preise für neue Spiele in den Raum. Die Preise seien schon lange weitgehend stabil, während die Kosten für die Entwicklung erheblich gestiegen seien, sagte er. Take-Two hatte bereits angekündigt, dass das Basketball-Spiel «NBA 2K21» für die nächsten Konsolen-Generationen Playstation 5 und Xbox Series X in den USA für 70 Dollar statt der gewohnten 60 Dollar verkauft werden soll. Zelnick stellte jetzt klar, dass es keine flächendeckende Preissteigerung bei Games für neue Konsolen geben solle, sondern von Spiel zu Spiel entschieden werde.

© dpa-infocom, dpa:200805-99-49691/2



Thema des Tages

Merkel appelliert an Bürger: «Halten Sie sich an die Regeln»

Berlin (dpa) - Mit einem zutiefst emotionalen Appell hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) die Bevölkerung zum Durchhalten in der Corona-Krise aufgefordert. »weiter
Lesen Sie auch:
  • Zahl der Arbeitslosen sinkt weiter
  • Chaotische erste TV-Debatte von Trump und Biden
  • Vor den Herbstferien: Corona-Maßnahmen werden verschärft
  • Computer

    EU-Länder tauschen Daten der Corona-Warn-Apps aus

    Brüssel (dpa) - In elf EU-Staaten können Nutzer von Corona-Warn-Apps noch in diesem Herbst ihre Kontakt-Daten anonym länderübergreifend abgleichen und sich so vor möglichen Infektionen warnen lassen. »weiter
    Lesen Sie auch:
  • Pisa-Auswertung: Deutsche Schulen hinken digital hinterher
  • Unternehmen hadern mit Datenschutz-Grundverordnung
  • Richterin erwartet Prozess in «Fortnite»-Streit im Juli 2021


  • Wissenschaft

    Tausende Reptilien-Arten online erhältlich

    Peking (dpa) - Trotz Bemühungen, den internationalen Handel mit Reptilien zu regulieren, können noch immer Tausende Arten oft kaum überwacht über das Internet bestellt werden. »weiter
    Lesen Sie auch:
  • Russland schickt deutsche Satelliten in den Weltraum
  • Zunahme von Depressionen und Angststörungen durch Corona
  • Tilidin als Droge: Schmerzmittel-Missbrauch bei Jugendlichen
  • Börse
    DAX
    Chart
    DAX 12.766,00 -0,47%
    TecDAX 3.053,25 -0,85%
    EUR/USD 1,1708 -0,28%

    Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation