Computer und Co.
29.07.2020

Spotify mit hohem Verlust durch schwedische Steuern

Stockholm (dpa) - Der Musikstreaming-Marktführer Spotify kommt mit solidem Wachstum durch die Corona-Krise - doch höhere Steuerzahlungen in Schweden sorgten im vergangenen Quartal für einen Verlust von 356 Millionen Euro.

Die Abgaben wurden fällig, weil die Anteile der Mitarbeiter nach dem jüngsten Kursanstieg deutlich an Wert gewonnen haben. Die Belastung dadurch fiel 126 Millionen Euro höher als erwartet aus, wie Spotify am Mittwoch mitteilte. Rund 31 Prozent der Spotify-Beschäftigten arbeiten in Schweden.

Die Zahl der Abo-Kunden stieg von April bis Juni von 130 auf 138 Millionen - und lag damit am oberen Ende der eigenen Erwartungen von Spotify. Inklusive der Gratis-Version hatte Spotify zuletzt 299 Millionen aktive Nutzer. Der Quartalsumsatz stieg im Jahresvergleich um 13 Prozent auf 1,89 Milliarden Euro. Die Werbeerlöse aus der Gratis-Version fielen dabei im Jahresvergleich um gut ein Fünftel auf 131 Millionen Euro.

Vor einem Jahr war es der schwedischen Firma noch gelungen, unterm Strich eine Million Euro Gewinn zu machen. Die Podcast-Offensive des Streaming-Anbieters trägt unterdessen Früchte. Zuletzt hörten sich 21 Prozent der Nutzer Podcasts an. Spotify hatte unter anderem Exklusiv-Deals mit populären Podcast-Autoren abgeschlossen.

Zum Jahresende rechnet Spotify nach wie vor mit bis zu 153 Millionen Abo-Kunden und bis zu 348 Millionen Nutzern insgesamt.

© dpa-infocom, dpa:200729-99-966737/2



Thema des Tages

Beirut unter Schock - Länder schicken Rettungsteams

Beirut (dpa) - Nach der verheerenden Explosion im Hafen von Beirut suchen Retter mit ausländischen Spezialteams in den Trümmern nach weiteren Opfern. Mehrere Länder schickten Rettungsmannschaften mit Spürhunden und Experten für die Bergung von Verschütteten. »weiter
Lesen Sie auch:
  • Stephan Ernst gesteht tödlichen Schuss auf Lübcke
  • Experten empfehlen Maske auch im Klassenzimmer
  • Komitee rügt Gewalt in türkischen Gefängnissen
  • Computer

    Prozess um größten Drogen-Onlineshop gestartet

    Gießen (dpa) - Mehr als ein Jahr nach der Zerschlagung des deutschlandweit größten Drogen-Onlineshops hat in Gießen der Prozess gegen mehrere mutmaßliche Hintermänner begonnen. »weiter
    Lesen Sie auch:
  • Videospiele-Boom in Corona-Krise geht weiter
  • Apple-Marketingchef Phil Schiller tritt zurück
  • Fitbit-Übernahme durch Google: Brüssel meldet Bedenken


  • Wissenschaft

    Experten empfehlen Maske auch im Klassenzimmer

    Halle/Berlin (dpa) - Wissenschaftler und medizinische Fachgesellschaften haben zum Start ins neue Schuljahr in mehreren Bundesländern vor erneuten Schulschließungen gewarnt und empfehlen zumindest für ältere Kinder in Schulen das Tragen einer Maske - auch im Unterricht. »weiter
    Lesen Sie auch:
  • Zwei seltene Berggorillas in Uganda geboren
  • Antarktis: Neue Pinguin-Kolonien aus dem Weltall entdeckt
  • Studie: Wohl deutlich mehr Corona-Infizierte in Italien
  • Börse
    DAX
    Chart
    DAX 12.688,50 +0,70%
    TecDAX 3.022,50 +0,07%
    EUR/USD 1,1885 +0,75%

    Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation