Überblick
02.03.2021

Arbeitslosigkeit im Februar leicht gestiegen

Nürnberg (dpa) - Die Arbeitslosigkeit in Deutschland ist im Februar wegen der Corona-Pandemie saisonuntypisch leicht gestiegen.

Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit waren 2,904 Millionen Menschen ohne Job, 4000 mehr als im Januar und 509.000 mehr als im Februar 2020. Die Arbeitslosenquote blieb unverändert bei 6,3 Prozent.

In normalen Jahren sinkt die Arbeitslosigkeit in Deutschland im Februar im Vergleich zum Januar leicht, weil erste negative Winter-Effekte um diese Zeit abklingen. «Einzelne Branchen spüren die Folgen des Lockdowns», sagte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit, Detlef Scheele am Dienstag in Nürnberg. In die Februar-Statistik flossen Daten ein, die bis zum 11. Februar erhoben wurden.

Die Kurzarbeit sichere weiter in großem Umfang Beschäftigung und verhindere Arbeitslosigkeit, sagte Scheele. Zwischen dem 1. und dem 24. Februar seien bei der Bundesagentur Kurzarbeitsanzeigen für 500.000 Personen eingegangen. Das Niveau sei seit November 2020 wieder erhöht, vor allem wegen der Schließungen im Einzelhandel und im Gastgewerbe.

Tatsächliche Daten zur Kurzarbeit stehen nur bis Dezember vergangenen Jahres zur Verfügung. Demnach wurde im letzten Monat des vergangenen Jahres für 2,39 Millionen Menschen Kurzarbeitergeld gezahlt. Der Höchststand war im April vergangenen Jahres mit knapp sechs Millionen Menschen erreicht worden.

© dpa-infocom, dpa:210302-99-651786/2



Thema des Tages

WHO erteilt chinesischem Corona-Impfstoff Notfallzulassung

Genf (dpa) - Als erste chinesische Firma erhält Sinopharm eine Notfallzulassung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) für ihren Corona-Impfstoff. Die Entscheidung teilte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus am Freitag in Genf mit. »weiter
Lesen Sie auch:
  • Pegida in Sachsen als extremistisch eingestuft
  • Corona-Erleichterungen für Geimpfte greifen von Sonntag an
  • Bundesrat: Kindesmissbrauch gilt künftig als Verbrechen
  • Computer

    Verfassungsschutz soll auf Chatdienste zugreifen dürfen

    Berlin (dpa) - Union und SPD halten es für notwendig, dass der Verfassungsschutz in Zukunft nicht nur SMS mutmaßlicher Extremisten mitlesen kann, sondern auch verschlüsselte Chats. »weiter
    Lesen Sie auch:
  • Gesetz verbietet Schneckentempo-Internet
  • Ericsson legt Patentstreit mit Samsung bei
  • Instagram-Serie: Was würde Sophie Scholl posten?
  • Wissenschaft

    Astrazeneca für alle - Wissenswertes für Impfwillige

    Berlin (dpa) - Bevorzugtes Impfen von Pflegeheimbewohnern, chronisch Kranken sowie Pflegepersonal und Ärzten gegen Covid-19 - damit ist es in Deutschland ein Stück weit vorbei. »weiter
    Lesen Sie auch:
  • China bestreitet Gefahr durch herabfallende Raketenstufe
  • Studie: Klimaziel kann Anstieg von Meeresspiegel bremsen
  • Kommt Stopp des Farbstoffs Titandioxid im Essen?
  •