Überblick
30.06.2020

KfW sagt Unternehmen 33,5 Milliarden Corona-Kredithilfe zu

Berlin (dpa) - Im Rahmen des Sonderkreditprogramms der staatlichen Förderbank KfW sind in den ersten 100 Tagen rund 70.000 Kreditanträge eingegangen.

Vom 23. März bis Ende Juni seien Unternehmen 33,5 Milliarden Euro zugesagt worden und damit 99 Prozent der Anträge final entschieden, wie Wirtschaftsministerium, Finanzministerium und KfW gemeinsam erklärten. 98,5 Prozent der Anträge hatten demnach ein Volumen von maximal drei Millionen Euro. Diese würden von den zwischengeschalteten Banken geprüft und von der KfW ohne weitere Risikoprüfung zugesagt.

«Die Hilfen kommen an, und zwar genau dort, wo sie gebraucht werden, nämlich vor allem bei kleinen und mittleren Unternehmen», sagte Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) laut Mitteilung. Die kleineren Kreditanträge beliefen sich den Angaben zufolge auf 19,5 Milliarden Euro.

26 Milliarden Euro entfielen demnach auf Antragssteller mit einem Kreditvolumen von mehr als zehn Millionen Euro. Insgesamt seien in den ersten 100 Tagen Kreditanträge über rund 50 Milliarden Euro eingegangen. Lediglich Anträge mit großem Volumen befänden sich noch in der Prüfung, hieß es. Anstelle der zwischengeschalteten Banken übernehme die KfW mit einer Garantie des Bundes 80 bis 100 Prozent des Kreditrisikos.

Bundesfinanzminister Olaf Scholz sprach von einer «Erfolgsgeschichte»: «Viele Unternehmen haben diese Finanzhilfen dankbar angenommen, um durch die schwierige Zeit zu kommen», erklärte der SPD-Politiker.

© dpa-infocom, dpa:200630-99-622513/2



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