Thema des Tages
09.02.2020

Name des Sturmtiefs: Warum «Sabine» und «Ciara» kursieren

Berlin (dpa) - Warum heißt das aktuelle Sturmtief - zumindest in Deutschland - «Sabine»? Seit 2002 können Privatleute Vornamen für Tiefs und Hochs «buchen».

Bei der Wetter-Patenschaft des Instituts für Meteorologie der Freien Universität Berlin kostet ein Tief 199 Euro, ein Hoch 299 Euro (jeweils plus Mehrwertsteuer - also 236,81 Euro und 355,81 Euro).

2020 tragen die Tiefs weibliche Namen - das jetzige geht auf eine Sabine Kaufmann zurück, die jedoch auf der FU-Website keine näheren Infos zu sich verlinken ließ. Der ebenfalls kursierende Sturmtiefname «Ciara» stammt vom Met Office, dem nationalen meteorologischen Dienst des Vereinigten Königreichs. Ihm folgen zum Beispiel auch die Behörden der Niederlande (KNMI) und Irlands (Met éireann).

Die deutsche Namengebung begann vor Jahrzehnten. Im Jahr 1954 hatte die damalige Studentin und spätere «ZDF-Wetterfee» Karla Wege am Institut angeregt, Luftdruckgebilden in Mitteleuropa Vornamen zu geben - weibliche für Tiefs, männliche für Hochs.

So blieb es fast ein halbes Jahrhundert, bis 1998 feministische Kritik laut wurde. Tiefdruckgebiete mit meist schlechtem Wetter weiblich und oft sonnige Hochs männlich zu benennen - das sei eine «unsachliche Zweckentfremdung menschlicher Vornamen». Als Reaktion schufen die Meteorologen einen jährlichen Wechsel. Nun erhalten nur in geraden Jahren wie 2020 Tiefs weibliche und Hochs männliche Namen - in ungeraden ist es umgekehrt.



Thema des Tages

Experten empfehlen Maske auch im Klassenzimmer

Halle/Berlin (dpa) - Wissenschaftler und medizinische Fachgesellschaften haben zum Start ins neue Schuljahr in mehreren Bundesländern vor erneuten Schulschließungen gewarnt und empfehlen zumindest für ältere Kinder in Schulen das Tragen einer Maske - auch im Unterricht. »weiter
Lesen Sie auch:
  • Stephan Ernst gesteht tödlichen Schuss auf Walter Lübcke
  • Komitee rügt Gewalt in türkischen Gefängnissen
  • Gewaltige Explosion in Beirut: Zahl der Toten steigt auf 100
  • Computer

    Prozess um größten Drogen-Onlineshop gestartet

    Gießen (dpa) - Mehr als ein Jahr nach der Zerschlagung des deutschlandweit größten Drogen-Onlineshops hat in Gießen der Prozess gegen mehrere mutmaßliche Hintermänner begonnen. »weiter
    Lesen Sie auch:
  • Videospiele-Boom in Corona-Krise geht weiter
  • Apple-Marketingchef Phil Schiller tritt zurück
  • Fitbit-Übernahme durch Google: Brüssel meldet Bedenken


  • Wissenschaft

    Experten empfehlen Maske auch im Klassenzimmer

    Halle/Berlin (dpa) - Wissenschaftler und medizinische Fachgesellschaften haben zum Start ins neue Schuljahr in mehreren Bundesländern vor erneuten Schulschließungen gewarnt und empfehlen zumindest für ältere Kinder in Schulen das Tragen einer Maske - auch im Unterricht. »weiter
    Lesen Sie auch:
  • Zwei seltene Berggorillas in Uganda geboren
  • Antarktis: Neue Pinguin-Kolonien aus dem Weltall entdeckt
  • Studie: Wohl deutlich mehr Corona-Infizierte in Italien
  • Börse
    DAX
    Chart
    DAX 12.646,50 +0,36%
    TecDAX 3.015,00 -0,17%
    EUR/USD 1,1872 +0,64%

    Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation