Thema des Tages
05.02.2020

Buttigieg - eine kleine Aussprachehilfe

Washington (dpa) - Selbst US-Amerikaner tun sich mit dem Nachnamen des demokratischen Präsidentschaftsbewerbers Pete Buttigieg schwer. Dieser klingt ungefähr wie Bu-ti-dschidsch - und auch wieder nicht.

Anders als das deutsche «u», liegt der erste Vokal irgendwo zwischen «o» und «u», wie eine Sprachlehrerin in einem Youtube-Video erklärt. Auch der Demokrat selbst wiederholt immer wieder langsam und geduldig seinen Namen für TV-Moderatoren und Journalisten. In seinem Twitter-Profil gibt der 38 Jahre alte Ex-Bürgermeister ihn hilfreich gleich in einer improvisierten Lautschrift an: «Boot-Edge-Edge».

Diese Lautschrift ist inzwischen zu einem Slogan seiner Kampagne geworden. Auf der Wahlkampfwebseite kann man sogar Fan-Artikel und Sticker mit der Aufschrift «BOOT EDGE EDGE» kaufen. Die englischen Wörter für «Schuh» und «Kante» sollen es US-Amerikanern leichter machen, den fremd klingenden Namen auszusprechen, den Buttigieg von seinem maltesischen Vater erbte. Trotzdem ist der Ex-Bürgermeister von South Bend im Bundesstaat Indiana für viele der Einfachheit halber nur «Mayor Pete», also «Bürgermeister Pete».

Bei einer Umfrage für die TV-Sendung «Jimmy Kimmel Live» aus dem vergangenen Jahr konnten nur wenige der Befragten den Namen Buttigieg richtig aussprechen. Vielleicht wird das bald anders, wenn sich der Afghanistan-Veteran weiter vorn im Bewerberfeld der Demokraten halten kann. Sollte der Mann mit dem schwierigen Nachnamen am Ende gar siegen, hat TV-Moderator Kimmel schon einen Vorschlag: Die USA bekämen dann wohl den ersten «Präsidenten Pete».



Thema des Tages

Was geschah mit Maddie? - Spuren führen nach Braunschweig

Braunschweig/Wiesbaden (dpa) - Hat ein 43 Jahre alter Deutscher vor rund 13 Jahren das britische Mädchen Madeleine «Maddie» McCann ermordet? Es gibt zumindest Spuren, die auf den wegen Sexualstraftaten vorbestraften und in Deutschland inhaftieren Mann hinweisen. »weiter
Lesen Sie auch:
  • Werder spricht sich Mut zu, Eintracht wohl gerettet
  • Neue Anklagen im Fall Floyd - Heftige Kritik an Trump
  • Einigung auf Konjunkturpaket: Mehrwertsteuer-Senkung kommt
  • Computer

    Technik-Messe CES soll 2021 trotz Corona-Sorgen stattfinden

    Las Vegas (dpa) - Die Technik-Messe CES in Las Vegas soll im kommenden Jahr ungeachtet der Corona-Risiken stattfinden. »weiter
    Lesen Sie auch:
  • Justizministerium: 150.000 mehr Ermittlungen durch NetzDG
  • Zuckerberg verteidigt Umgang mit Trump-Äußerungen
  • Grüne Justizminister beharren auf Gesetz für Corona-Warn-App


  • Wissenschaft

    Studie: Hydroxychloroquin schützt nicht vor Ansteckung

    Minneapolis (dpa) - Das Mittel Hydroxychloroquin schützt Kontaktpersonen von Sars-CoV-2-Infizierten nicht vor einer Ansteckung. Das hat eine Studie US-amerikanischer Wissenschaftler ergeben. »weiter
    Lesen Sie auch:
  • Der Weg zur Genesung - Wie es Patienten nach Covid-19 geht
  • 2019 verschwand alle 6 Sekunden ein Fußballfeld Primärwald
  • Forscher setzen Qumran-Rollen per DNA-Proben zusammen
  • Börse
    DAX
    Chart
    DAX 12.383,00 -0,84%
    TecDAX 3.254,50 -0,27%
    EUR/USD 1,1207 -0,27%

    Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation