Wissenschaft
04.06.2019

Spatz häufigster Gartenvogel - Insektenfresser rückläufig

Berlin (dpa) - Tausende Freiwillige haben bundesweit nachgeguckt: Der Spatz bleibt Deutschlands häufigster Gartenvogel. Bei der Zählaktion «Stunde der Gartenvögel» erfassten Teilnehmer im Schnitt etwas mehr als fünf Exemplare pro Garten, wie der Naturschutzbund (Nabu) mitteilte.

Auf den zweiten Platz kam die Amsel, obwohl die Zahlen - vermutlich auch wegen des tödlichen Usutu-Virus - rückläufig sind. Dritthäufigster Vogel ist die Kohlmeise.

Rückläufige Werte melden die Naturschützer für Vögel, die sich nur von Insekten ernähren. «Von den neun häufigsten Insektenfresser-Arten nehmen sechs deutlich ab, nur drei können ihre Bestände halten», bilanziert der Nabu. Dies hänge offenbar mit dem Insektenschwund zusammen. Seit Beginn der Aktion 2005 gingen die Werte etwa beim Mauersegler, der Mehlschwalbe und dem Hausrotschwanz zurück.

Laut Nabu beteiligten sich mehr als 76.000 Menschen an der Aktion, gezählt wurden insgesamt mehr als 1,6 Millionen Vögel.



Thema des Tages

«Wurm drin»: Vettel-Frust bei Neustart - Bottas gewinnt

Spielberg (dpa) - Hinter dem Ferrari-Mundschutz suchte Sebastian Vettel verbittert nach Erklärungen für seinen desaströsen Fehlstart in die Formel-1-Notsaison. »weiter
Lesen Sie auch:
  • Einkaufsbummel ohne Maske? Wohl erstmal nicht
  • Söder befeuert Debatte um Kanzlerkandidatur in der Union
  • Studie zu «Racial Profiling» bei Polizei kommt doch nicht
  • Computer

    Slack-Chef: Wettbewerber Microsoft wird nicht reguliert

    San Francisco (dpa) - Der Bürokommunikations-Dienst Slack rechnet im als unfair empfundenen Wettbewerb mit Microsoft nicht mit einer Unterstützung durch ein Kartellverfahren in den USA. »weiter
    Lesen Sie auch:
  • Führende Videokonferenzsystemen fallen bei Kurztest durch
  • E-Patientenakte kommt voran - Kritik beim Datenschutz
  • Gesetz gegen Hass und Hetze im Netz nimmt letzte Hürde


  • Wissenschaft

    1 Hundejahr gleich 7 Menschenjahre? Forscher widersprechen

    New York (dpa) - Die weitverbreitete Faustregel zum Alter von Hunden, wonach ein Jahr in etwa sieben Menschenjahren entspricht, halten US-Forscher für ziemlich falsch. »weiter
    Lesen Sie auch:
  • Wattwanderer entdecken seltenen Nagelrochen vor Baltrum
  • EuGH stärkt Recht von Feldhamstern auf Lebensraum
  • Patente auf Schimpansen gelten nicht mehr
  • Börse
    DAX
    Chart
    DAX 12.585,00 +0,45%
    TecDAX 3.014,25 +0,36%
    EUR/USD 1,1249 +0,10%

    Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation