Computer und Co.
03.06.2019

Russische Behörden fordern Nutzerdaten von Dating-App Tinder

Moskau (dpa) - Russische Behörden fordern von der Dating-App Tinder die Herausgabe von Nutzerdaten. Die Betreiber von Tinder seien verpflichtet, die Informationen mindestens ein halbes Jahr zu speichern und den Behörden auf Anfrage bereitzustellen, teilte die russische Medienaufsichtsbehörde in Moskau mit.

Unter anderem könnten neben der Polizei auch der russische Inlandsgeheimdienst FSB sowie das Innenministerium die Daten verlangen.

Seit 2016 dürfen die Behörden auf Daten per Gesetz zugreifen, wenn sie kriminelle Machenschaften vermuten oder einem Terrorverdacht nachgehen. Kritiker sehen dies jedoch als Möglichkeit, das Internet stärker zu überwachen und zum Beispiel gegen die Opposition vorzugehen.

Im vergangenem Jahr hatte der Fall um den international beliebten Chatdienst Telegram für Aufsehen gesorgt, der die Herausgabe der Daten-Verschlüsselung verweigerte. Der Dienst wurde in Russland zeitweise blockiert und das Unternehmen zu einer Geldstrafe verurteilt.



Thema des Tages

Der Club der Reichen und Superreichen ist größer geworden

Frankfurt/Main (dpa) - Die Reichen und Superreichen gehen mit einem kräftigen Finanzpolster in die Corona-Krise. Sie profitierten im vergangenen Jahr unter anderem vom Anstieg der Aktienkurse. »weiter
Lesen Sie auch:
  • Dobrindt will eine Brücke für «sparsame Vier» bauen
  • Keine Entspannung der Corona-Zahlen in den USA in Sicht
  • Sicherheitsrat bei Syrien-Hilfe blockiert
  • Computer

    Apple: Original-Ersatzteile für freie Werkstätten in Europa

    Cupertino (dpa) - Apple öffnet nun auch in Europa den Zugang zu Original-Ersatzteilen für das iPhone. Künftig werden auch freie Werkstätten Akkus, Bildschirme und andere Ersatzteile aus Konzernbeständen verwenden können. »weiter
    Lesen Sie auch:
  • Deutsche Bank holt sich Google als IT-Partner ins Haus
  • Großes Breitbandprojekt für ländlichen Raum gestartet
  • Kühe erschrecken als Trend: Netzwerk TikTok löscht Videos


  • Wissenschaft

    Siamesische Zwillingsmädchen in Italien getrennt

    Rom (dpa) - Italienischen Ärzten ist eine schwierige und seltene Operation zur Trennung von siamesischen Zwillingen gelungen. Die beiden kleinen Mädchen, genannt Ervina und Prefina, seien am Hinterkopf zusammengewachsen gewesen, teilte das Kinderkrankenhaus Bambino Gesù in Rom mit. »weiter
    Lesen Sie auch:
  • Forscher warnen vor mehr Tierkrankheiten beim Menschen
  • UNAIDS: Die Welt ist beim Kampf gegen HIV nicht auf Kurs
  • Kinder und Jugendliche haben zu viele Chemikalien im Blut
  • Börse
    DAX
    Chart
    DAX 12.629,50 +1,08%
    TecDAX 3.047,50 +0,91%
    EUR/USD 1,1359 +0,24%

    Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation