News
02.03.2018

Neu-Berliner Volley-Coach Moculescu gegen Ex-Club VfB

Von Karsten Doneck und Jens Mende, dpa

Berlin (dpa) - In der Volleyball-Champions-League kommt es in der Runde der besten zwölf Teams zum brisanten Duell der beiden deutschen Branchenführer BR Volleys und VfL Friedrichshafen.

Der besondere Aspekt: Trainer Stelian Moculescu, der von 1997 bis 2016 den Club vom Bodensee zu 27 Titeln geführt hatte, ist seit knapp drei Wochen Chefcoach des Erzrivalen aus Berlin. Die Nachricht platzte mitten in Moculescus entspannten freien Tag. «Man konnte es ja fast erwarten, dass es jetzt genau so kommt», erklärte der neue Chefcoach der BR Volleys nach der Auslosung beim europäischen Volleyball-Verband (CEV) in Luxemburg.

«Das Duell elektrisiert Volleyball-Deutschland», meinte der Rumäne. «Und jetzt gibt es das eben auch noch in der Champions League. Wieder was Neues - und nun eben mit mir auf der anderen Seite. Ich freue mich einfach drauf.»

Berlins Manager Kaweh Niroomand ist begeistert vom Novum. «Es hätte uns schlimmer treffen können, gerade wenn man sieht, wer da sonst noch alles im Lostopf drin lag», sagte Niroomand. Zudem garantiert die außergewöhnliche Situation eine große Zuschauerresonanz: «Auch ökonomisch wird sich das für uns sicher auszahlen.»

Das Hinspiel findet am 14. März in Berlin statt, zwischen dem 20. und 22. März steigt die zweite Begegnung in Friedrichshafen. Dazwischen duellieren sich die beiden Clubs am 18. März noch in der Bundesliga.

Der deutsche Meister BR Volleys hatten sich am vergangenen Mittwoch durch einen 3:2-Heimsieg über Jastrzebski Wegiel (Polen) als einer der besten drittplatzierten Mannschaften aus den fünf Vorrundengruppen für die K.o.-Runde qualifiziert. Vizemeister und Pokalsieger VfB Friedrichshafen setzte sich in der Gruppe B als Gruppenerster mit 17 von 18 möglichen Punkten souverän durch.

Der Gewinner des deutschen Superduells bekommt es dann in der Runde der besten Sechs mit dem Sieger aus dem rein polnischen Duell zwischen Wegiel und Zaksa Kedzierzyn-Kozle zu tun. Als Ausrichter für das Final Four steht Zenit Kasan (Russland) fest. Der amtierende Club-Weltmeister ist als Gastgeber automatisch für das Endturnier am 12. und 13. Mai qualifiziert. Kasan hatte sich ungeschlagen als Erster in der Gruppe D durchgesetzt, der auch Berlin angehört hatte.



Thema des Tages

Von Porsche gibt es künftig keinen Diesel mehr

Berlin (dpa) - Porsche steigt als erster deutscher Autokonzern aus dem Diesel aus. «Von Porsche wird es künftig keinen Diesel mehr geben», sagte der Vorstandschef des Stuttgarter Sportwagenbauers, Oliver Blume, der «Bild am Sonntag». »weiter
Lesen Sie auch:
  • Koalitions-Streit: Seehofer hält an Maaßen fest
  • Tollhaus-Tage einer Koalition: Eine Rekonstruktion
  • Mutmaßliches Kavanaugh-Opfer will vor US-Senat aussagen
  • Computer

    IBM-Manager: Computer werden nicht die Kontrolle übernehmen

    Ehningen (dpa) - Computer und Roboter werden nach Einschätzung des obersten IBM-Digitalstrategen auf lange Sicht nicht die Kontrolle übernehmen. «Computer werden keine autonomen Entscheidungen treffen», sagte IBM-Manager Bob Lord im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. »weiter
    Lesen Sie auch:
  • Amazon will Schlüsselrolle im vernetzten Zuhause einnehmen
  • EuGH soll Haftung von Sharehostern klären
  • EU-Verbraucherkommissarin: Verliere Geduld mit Facebook


  • Wissenschaft

    Roboter-Kundschafter auf Asteroiden gelandet

    Tokio (dpa) - Zwei kleine Roboter-Kundschafter der japanischen Raumsonde «Hayabusa2» sind 300 Millionen Kilometer von der Erde entfernt auf dem Asteroiden Ryugu gelandet. Das gab die japanische Raumfahrtbehörde Jaxa bekannt. »weiter
    Lesen Sie auch:
  • Grüner Knollenblätterpilz zum Pilz des Jahres 2019 gewählt
  • Extrem seltener Käfer weiter verbreitet als gedacht
  • Foodwatch: Kaum Zuckerreduzierung bei Erfrischungsgetränken
  • Börse
    DAX
    Chart
    DAX 12.404,00 -0,22%
    TecDAX 2.813,75 -0,11%
    EUR/USD 1,1750 +0,01%

    Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation