Wissenschaft
20.02.2019

Fortschritt im Kampf gegen Ebola im Kongo

Kinshasa (dpa) - Die Behörden im Kongo melden einen «großen Fortschritt» im Kampf gegen die gefährliche Ebola-Epidemie: In der zeitweise am schlimmsten betroffenen Großstadt Beni habe es seit drei Wochen keine neue Erkrankung mehr gegeben.

Die Epidemie des hämorrhagischen Fiebers gilt dort nun als unter Kontrolle, denn 21 Tage sind der maximale Inkubationszeitraum. Weil Menschen regelmäßig in benachbarte Gebiete reisen, wo Ebola noch aktiv ist, besteht aber die Gefahr eines Wiederaufflammens der Epidemie, wie das kongolesische Gesundheitsministerium am Dienstagabend erklärte.

Bislang haben sich in der Provinz Nord-Kivu im Ost-Kongo 844 Menschen nachweislich mit Ebola infiziert, 528 davon sind der Krankheit erlegen. Gut 80.000 Menschen in der Region haben inzwischen eine erfolgversprechende experimentelle Impfung gegen Ebola bekommen. Experten warnen, dass es angesichts der angespannten Sicherheitslage in dem Gebiet noch Monate dauern könnte, die Epidemie vollständig unter Kontrolle zu bringen. Eine Ebola-Epidemie gilt erst als beendet, wenn es 42 Tage lang - also die doppelte Inkubationszeit - keine neuen Erkrankungen mehr gegeben hat.

Die Epidemie ist inzwischen der zweitschwerste bekannte Ebola-Ausbruch der Geschichte. Bei der bisher folgenschwersten Epidemie in Westafrika kamen 2014/2015 mehr als 11 000 Menschen ums Leben.



Thema des Tages

Österreichs Kanzler Kurz soll sich Misstrauensvotum stellen

Wien (dpa) - In der Regierungskrise in Österreich ist der Machtkampf voll entbrannt. Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) muss sich in einer Sondersitzung des Parlaments am kommenden Montag voraussichtlich einem Misstrauensantrag stellen. »weiter
Lesen Sie auch:
  • May will über zweites Brexit-Referendum abstimmen lassen
  • Tiefe Trauer nach Lauda-Tod: Einen Helden verloren
  • 90 Tage Aufschub für Huawei bei Google-Sperre
  • Computer

    Apple weitet Austausch von Macbook-Tastaturen aus

    Cupertino (dpa) - Apple hat weiter Ärger mit den Tastaturen seiner Macbook-Laptops. Nach fortlaufenden Nutzer-Beschwerden weitete der Konzern das Austausch-Programm am Dienstag auch auf Notebook-Modelle aus dem vergangenen und diesen Jahr aus. »weiter
    Lesen Sie auch:
  • Digitalisierung heizt Wettbewerb in Banken-Branche an
  • Unu vernetzt seine E-Roller für Sharing-Dienste
  • Experte: Teslas «Autopilot» war bei Todescrash eingeschaltet


  • Wissenschaft

    Babyhaie fressen Sperlinge, Schwalben und Zaunkönige

    Chicago (dpa) Neugeborene Tigerhaie haben einen ungewöhnlichen Speiseplan: Sie fressen Singvögel, die eigentlich an Land leben. Augenscheinlich sammeln sie bevorzugt erschöpfte Zugvögel aus dem Meer, wenn ihnen ein solcher Happen vors Maul fällt. »weiter
    Lesen Sie auch:
  • Online-Spielsucht kommt in Katalog der Krankheiten
  • Neue Definition für das Kilogramm in Kraft
  • Fertiggerichte verleiten zum Zugreifen und machen dick
  • Börse
    DAX
    Chart
    DAX 12.151,50 +0,92%
    TecDAX 2.873,75 +1,23%
    EUR/USD 1,1162 -0,01%

    Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation