Wissenschaft
09.02.2019

Erste russische Raumfahrer sollen 2031 den Mond betreten

Moskau (dpa) - Russland will in zwölf Jahren erstmals Kosmonauten zum Mond bringen. Nach 2031 soll es dann jedes Jahr bemannte Flüge zum Erdtrabanten geben. Das geht aus einem Dokument der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos hervor, über das die Nachrichtenagentur Ria Nowosti berichtete.

2032 soll demnach die zweite Besatzung auf dem Mond landen und ein spezielles Fahrzeug für Exkursionen künftiger Kosmonauten mitbringen.

Russland will sich zudem an dem US-Projekt einer Raumstation beteiligen, die um den Mond kreisen soll. 2034 könne der Bau beginnen, hieß es in dem Dokument. Von dort aus sollen Flüge tiefer ins All möglich sein, so die Hoffnung. Für den Bau einer solchen Station entwickle sein Land Schwerlastraketen, hatte Roskosmoschef Dmitri Rogosin Ende vergangenen Jahres erklärt.

Russland will mit der Mondmission anknüpfen, wo die Sowjetunion vor Jahrzehnten aufgehört hat: Nach technischen Pannen hatte Moskau in den 1970er Jahren seine kostspieligen Pläne für eine Mondlandung auf Eis gelegt. Diesmal setzen die Russen bei der Erforschung des Mondes auf eine Zusammenarbeit mit den USA, Europa und China.



Thema des Tages

Last-Minute-Niederlage für Schalke gegen Manchester City

Gelsenkirchen (dpa) - Was für ein bitteres Ende nach einem packenden Fußball-Fest! Der FC Schalke 04 hat gegen das Millionen-Ensemble von Manchester City trotz Überzahl und einer 2:1-Führung noch eine 2:3-Niederlage kassiert. »weiter
Lesen Sie auch:
  • Digitalpakt für Deutschlands Schulen kann kommen
  • «Gorch-Fock»-Werft stellt Insolvenzantrag
  • Wirtschaftskrimi um die Gorch Fock
  • Computer

    Samsung bringt aufklappbares Smartphone für 2000 Euro heraus

    San Francisco (dpa) - Samsung wagt im Smartphone-Markt den Vorstoß in eine neue Geräte-Kategoriew mit einem Telefon, das sich zu einem Tablet auffalten lässt. Das Gerät mit dem Namen Galaxy Fold soll zum Preis von 2000 Euro im Mai in den Handel kommen. »weiter
    Lesen Sie auch:
  • Internet aus dem All: Gibt es bald Netz für alle?
  • Gegen den Trend: Deutscher Smartphone-Markt legt weiter zu
  • Ein Assistent mit «gesundem Menschenverstand»


  • Wissenschaft

    Ein See in knalligem Pink

    Melbourne (dpa) - Hohe Temperaturen und viel Sonne haben einen See in Australien in ein pinkes Gewässer verwandelt. Die Farbe stamme von Algen, die in dem See in einem Park in Melbourne wachsen, wie die zuständige Behörde, Parks Victoria, auf ihrer Facebook-Seite mitteilte. »weiter
    Lesen Sie auch:
  • Fortschritt im Kampf gegen Ebola im Kongo
  • Jagd auf Affen half Homo sapiens beim Überleben im Regenwald
  • Studie: Wölfe wählen Militärgelände gern als Lebensraum
  • Börse
    DAX
    Chart
    DAX 11.432,50 +1,09%
    TecDAX 2.617,25 -0,62%
    EUR/USD 1,1345 -0,01%

    Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation