Wissenschaft
09.10.2018

Weltraumteleskop «Hubble» in Sicherheitsmodus versetzt

New York (dpa) - Nach dem Ausfall eines Stabilisators hat die US-Raumfahrtbehörde Nasa das Weltraumteleskop «Hubble» in den Sicherheitsmodus versetzt.

Derzeit würden Tests durchgeführt, um herauszufinden, warum der Stabilisator nicht funktioniere, teilte die Nasa in der Nacht zum Dienstag via Kurznachrichtendienst Twitter mit. «Die Missionsexperten arbeiten daran, «Hubble» wieder zu großartiger Wissenschaft zurückzubringen.» Das Weltraumteleskop ist seit 1990 in Betrieb, seine unzähligen Aufnahmen von Sternen, Galaxien und etlichem mehr haben unser Bild vom All grundlegend verändert und geprägt.

Der Stabilisator sorgt dafür, dass das Teleskop über lange Zeiträume in eine bestimmte Richtung ausgerichtet bleibt. 2009 seien sechs neue Stabilisatoren eingebaut worden, hieß es. Zwei davon seien bereits kaputt. Auch der nun ausgefallene habe schon Störungen gezeigt, sein Ausfall sei deswegen nicht unerwartet gewesen.

Die verbleibenden drei seien aber von technisch besserer Qualität und sollten länger halten, hieß es. Selbst mit nur einem Stabilisator sei «Hubble» noch funktionsfähig.



Thema des Tages

Hamiltons Titelparty nach Räikkönen-Sieg vertagt

Austin (dpa) - Lewis Hamilton war nach der noch einmal vertagten Titelparty in Gönnerlaune. »weiter
Lesen Sie auch:
  • Mehr Härte, weniger Waffen? Saudi-Politik auf dem Prüfstand
  • Saudi-Arabien nach Erklärung zu Tod Khashoggis unter Druck
  • Seehofer: Bevor ich den Watschnbaum mache, trete ich zurück
  • Computer

    Apple-Chef: DSGVO Vorbild für globalen Datenschutz

    Berlin (dpa) - Apple-Chef Tim Cook hat die Datenschutzgrundverordnung der Europäischen Union (DSGVO) als Basis für einen weltumspannenden Datenschutz gelobt. »weiter
    Lesen Sie auch:
  • Deutsche Finanz-Start-ups sammeln Rekordgelder ein
  • Apple kündigt weitere Neuheiten-Präsentation an
  • Familienrecht befreit nicht von Haftung für Filesharing


  • Wissenschaft

    «Kopfloses Hühnermonster»: Forscher filmen kuriose Seegurke

    Hobart (dpa) - Forscher haben in der Tiefsee um die Antarktis eine kuriose Seegurke gefilmt. Die auch «kopfloses Hühnermonster» (headless chicken monster) genannte Art Enypiastes eximia war vorher erst einmal im Golf von Mexiko gefilmt worden, wie die Australian Antarctic Division (AAC) am Sonntag mitteilte. »weiter
    Lesen Sie auch:
  • Dreizähniges Knabenkraut ist die Orchidee des Jahres 2019
  • Mondmeteorit bei Auktion für über 600.000 Dollar versteigert
  • Die Kinderlähmung ist noch nicht besiegt
  • Börse
    DAX
    Chart
    DAX 11.548,50 -0,05%
    TecDAX 2.644,00 -0,24%
    EUR/USD 1,1515 ±0,00%

    Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation