Wissenschaft
14.09.2018

Bund: Gut gewappnet vor Afrikanischer Schweinepest

Berlin (dpa) - Die Bundesregierung sieht sich auch nach dem ersten Fall der Afrikanischen Schweinepest nahe der deutschen Grenze gut gegen einen Ausbruch der Seuche gerüstet.

Es gebe mehrere «rechtliche Instrumente», um reagieren zu können, sagte eine Sprecherin des Bundeslandwirtschaftsministerium in Berlin. Dazu gehörten unter anderem Pufferzonen oder auch Gebiete mit Jagdruhen, damit infizierte Wildschweine nicht daraus weggescheucht werden.

Die Sprecherin betonte, dass vor allem der Mensch als «größter Faktor» aufgeklärt werden müsse. Wildschweine könnten etwa an Rastplätzen weggeworfene Wurstbrötchen fressen und sich infizieren. Bisher informiert die Bundesregierung nach eigenen Angaben unter anderem an Autobahnen und Raststätten.

Nach Angaben belgischer Behörden war bei toten Wildschweinen in Belgien etwa 60 Kilometer von der deutschen Grenze entfernt die Afrikanische Schweinepest festgestellt worden. Bisher gibt es noch keinen Fall in Deutschland. Für den Menschen ist sie ungefährlich. Einen Importstopp von Schweinefleisch aus Belgien gebe es bislang nicht, sagte die Sprecherin.

Die Afrikanische Schweinepest ist eine schwere Virusinfektion, die ausschließlich Schweine betrifft und für sie meist tödlich ist.



Thema des Tages

Medien: Lübcke-Verdächtiger soll rechtem Milieu angehören

Kassel (dpa) - Im Fall des erschossenen Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke sollen nach Medienberichten Spuren ins rechtsextreme Milieu führen. »weiter
Lesen Sie auch:
  • Hongkongs Regierungschefin entschuldigt sich nach Protesten
  • Die Grünen und die Macht: Raus aus der Öko-Nische
  • Blackout in Südamerika: Argentinien und Uruguay ohne Strom
  • Computer

    Auch Huawei verschiebt Start seines Auffalt-Smartphones

    Peking/New York (dpa) - Nach Samsung hat auch der chinesische Huawei-Konzern den Marktstart seines neuartigen Auffalt-Smartphones verschoben. »weiter
    Lesen Sie auch:
  • Netzagentur verliert Gmail-Streit mit Google vor EuGH
  • Dropbox probt mit Teamlösung den Neuanfang
  • Instagram bei jungen Leuten für News wichtiger als Facebook


  • Wissenschaft

    Übergewicht führt schon bei Vorschulkindern zu Bluthochdruck

    Madrid (dpa) - Übergewicht führt schon bei jüngeren Kindern zu einem mehr als zweifach erhöhten Risiko für Bluthochdruck. Zu diesem Ergebnis kommt eine spanische Studie, für die 1796 Kinder im Alter von vier Jahren und erneut mit sechs Jahren untersucht worden waren. »weiter
    Lesen Sie auch:
  • Gut erhaltener Kopf eines Eiszeit-Wolfs in Sibirien gefunden
  • Teleskop eRosita auf dem Weg ins All
  • Vulkan auf Kamtschatka brodelt wieder
  • Börse
    DAX
    Chart
    DAX 12.125,50 +0,24%
    TecDAX 2.798,00 +0,14%
    EUR/USD 1,1209 -0,60%

    Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation