Wissenschaft
13.06.2018

Max-Planck-Präsident hält an Affenversuchen fest

Hamburg/Tübingen (dpa) - Der Präsident der Max-Planck-Gesellschaft hält nach mutmaßlicher Tierquälerei bei Affenversuchen in Tübingen weiter im Grundsatz an Experimenten mit solchen Tieren fest.

«Wir finden Versuche an nicht menschlichen Primaten wichtig. Wir werden uns aus dieser Forschung nicht zurückziehen», sagte Martin Stratmann der Wochenzeitung «Die Zeit» (Donnerstag) aus Hamburg.

Mögliches Fehlverhalten am Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik war 2014 öffentlich geworden, nachdem ein Tierpfleger heimlich Filme im Tierversuchslabor gedreht hat. Das Amtsgericht Tübingen hat inzwischen Strafbefehle wegen Tiermisshandlung gegen den Forscher der Nikos Logothetis sowie zwei seiner Mitarbeiter erlassen - alle wehren sich dagegen.

Bis zum Abschluss des Verfahrens darf Logothetis keine Tierversuche durchführen oder anleiten, wie die MPG bereits im Februar mitgeteilt hatte. Wann es zu einer Gerichtsverhandlung in dem Fall kommt, steht nach Angaben des Amtsgerichts Tübingen noch nicht fest.



Thema des Tages

«Ein neues Kapitel: Was Merkel und Macron planen

Meseberg (dpa) - Was für Zeiten. «Scheitert der Euro, scheitert Europa», lautet einer der Kernsätze von Kanzlerin Angela Merkel. Da in stürmischen Zeiten jederzeit neue Krisen drohen können, wollen die Kanzlerin und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron mit einem Reformpaket für mehr Sicherheit sorgen. »weiter
Lesen Sie auch:
  • Der «Schwur» von Meseberg: Macron stützt Merkel
  • Boris Beckers diplomatische Immunität weiter umstritten
  • Trauriger Rekord: Nie gab es weltweit so viele Flüchtlinge
  • Computer

    Amazon bringt Alexa in Hotelzimmer

    Seattle (dpa) - Amazon will seine Assistenzsoftware Alexa als nützlichen Helfer in Hotelzimmern etablieren. Gäste sollen über Amazons Echo-Lautsprecher per Sprachbefehl Zimmerservice einbestellen oder auch zusätzliche Handtücher ordern, aber auch etwa Licht und Klimaanlage steuern können. »weiter
    Lesen Sie auch:
  • Soundcloud bringt Werbekampagne für Musiker nach Deutschland
  • Bevölkerung sieht EU-Datenschutzverordnung skeptisch
  • Rewe verdient noch kein Geld im Internet


  • Wissenschaft

    Immer mehr künstliche Kniegelenke

    Gütersloh (dpa) - In Deutschland werden einer Studie zufolge immer mehr künstliche Kniegelenke eingesetzt - auch bei vergleichsweise jungen Patienten unter 60 Jahren. »weiter
    Lesen Sie auch:
  • WWF: Zahl der Jaguare in Mexiko hat zugenommen
  • Alte Apfelsorten finden immer mehr Liebhaber
  • Himmlisches Hochbeet: Tomaten sollen in Satelliten wachsen
  • Börse
    DAX
    Chart
    DAX 12.723,50 -2,21%
    TecDAX 2.811,50 -1,82%
    EUR/USD 1,1588 -0,29%

    Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation