Wissenschaft
19.04.2018

Mission Planetensuche: «Tess» ist gestartet

Cape Canaveral (dpa) - Das Weltraumteleskop «Tess» ist zur Planetensuche ins All gestartet. «Tess» (Transiting Exoplanet Survey Satellite) hob an Bord einer «Falcon 9»-Rakete des privaten Raumfahrtunternehmens SpaceX vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida ab.

Rund zwei Monate nach dem Start soll der Planetenjäger «Tess» in seiner Umlaufbahn angekommen sein und Daten senden. Die rund 200 Millionen Dollar teure Mission ist erstmal auf etwa zwei Jahre angelegt.

Es war das erste Mal, dass die Nasa die Dienste von SpaceX für eine wissenschaftliche Mission in Anspruch nahm. Bislang hatte SpaceX in erster Linie mit seinem «Dragon»-Frachter im Auftrag der Nasa Nachschub zur Internationalen Raumstation ISS gebracht.

«Tess» ist ungefähr so groß wie ein Kühlschrank und hat vier Kameras. Wie sein Vorgänger «Kepler», dem in den kommenden Monaten der Sprit ausgehen wird, beobachtet das Teleskop das Licht bestimmter Sterne. Wenn es kurz nachlässt, könnte das bedeuten, dass ein Planet vorbeigezogen ist.

«Tess» könnte sowohl kleine steinige Planeten als auch riesige Himmelskörper finden - und soll insgesamt ein deutlich größeres Gebiet abdecken als das Teleskop «Kepler», das seit rund neun Jahren im All ist, aber dem in wenigen Monaten der Sprit ausgehen dürfte.



Thema des Tages

Keeper Karius vor schwerem Sommer in Liverpool

Kiew (dpa) - Jürgen Klopp verarbeitete den Frust über den geplatzten Champions-League-Traum im Morgengrauen bei einem ungewöhnlichen Privatkonzert mit Punk-Legende Campino. »weiter
Lesen Sie auch:
  • AfD-Demonstration in Berlin gestartet
  • Bamf-Vermittler und Dolmetscher sollen Geld kassiert haben
  • Hartz-Bürokratie verschlingt immer mehr Geld
  • Computer

    Schlupflöcher beim Online-Handel sollen geschlossen werden

    Goslar (dpa) - Online-Plattformen wie Amazon und Ebay sollen nach dem Willen der Länder-Finanzminister künftig haften, wenn ihre Händler keine Umsatzsteuer zahlen. »weiter
    Lesen Sie auch:
  • Amazon-Lautsprecher verschickt aufgenommenes Gespräch
  • Facebook bringt seine Jobbörse nach Deutschland
  • Facebook-Datenskandal: Europäer womöglich nicht betroffen


  • Wissenschaft

    Schlafdefizit lässt sich am Wochenende ausgleichen

    Stockholm (dpa) - Ein über die Woche angehäuftes Schlafdefizit muss einer Studie zufolge keine gesundheitlichen Nachteile haben - sofern man die Bilanz am Wochenende wieder ausgleicht. »weiter
    Lesen Sie auch:
  • Roboterfrau «Elenoide»: Zwischen Faszination und Grusel
  • Inzwischen neun Ebola-Tote im Kongo
  • Zahnärzte warnen vor neuer Volkskrankheit «Kreidezähne»
  • Börse
    DAX
    Chart
    DAX 12.936,50 -0,01%
    TecDAX 2.822,75 -0,05%
    EUR/USD 1,1651 -0,58%

    Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation