Wissenschaft
05.03.2018

127 Mio. Jahre altes Küken bringt Evolutionsforscher weiter

Manchester (dpa) - Ein 127 Millionen Jahre altes Kükenfossil gibt Einblick in die evolutionäre Entwicklung früher Vogelarten. Das frisch geschlüpfte Vögelchen sei sehr bald nach seiner Geburt gestorben, schreibt ein internationales Forscherteam im Fachblatt «Nature Communications».

Dadurch sei es möglich, den Zustand der Knochen eines noch sehr jungen Tieres zu untersuchen. Das Küken habe in einer Zeit gelebt, als es noch Dinosaurier gab.

Der in Spanien gefundene Vogel gehört zur Gruppe der Enantiornithes und ist nach Angaben der Forscher eines der kleinsten prähistorischen Vogelfossile, die je entdeckt wurden. Das kaum fünf Zentimeter große Küken habe zu Lebzeiten rund zehn Gramm gewogen. Seine weichen Knochen zeigten, dass es noch nicht flugfähig war.

Aus der Knochenentwicklung lasse sich viel über die evolutionären Strategien der Vögel lernen, hieß es von den Forschern. «Es ist erstaunlich zu sehen, wie viele Eigenschaften heute lebender Vögel schon vor über 100 Millionen Jahren entwickelt waren», sagte Co-Autor Luis Chiappe vom Naturhistorischen Museum in Los Angeles.



Thema des Tages

Merkel auf der Suche nach europäischer Lösung im Asylstreit

Berlin/München (dpa) - Im nach wie vor ungelösten Asylstreit mit der CSU sucht Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) unter Hochdruck nach einer europäischen Lösung der Krise. »weiter
Lesen Sie auch:
  • Kim Jong Un nach Singapur-Gipfel zu Besuch in Peking
  • WM: England, Belgien und DFB-Gegner Schweden mit Siegen
  • Audi-Chef Stadler unter Betrugsverdacht verhaftet
  • Computer

    Rewe verdient noch kein Geld im Internet

    Köln (dpa) - Der Handelsriese Rewe ist einer der Vorreiter im Online-Handel mit Lebensmitteln in Deutschland. Rechnen tut sich das für die Supermarkkette jedoch bislang nicht. »weiter
    Lesen Sie auch:
  • Kontroverse um Online-Spielsucht
  • Positives Cebit-Fazit: «Wurden für unseren Mut belohnt»
  • Apple hat 767 Zulieferer in Deutschland


  • Wissenschaft

    Alte Apfelsorten finden immer mehr Liebhaber

    Gnotzheim (dpa) - Sie heißen Zwiebelborsdorfer, Roter Herbstkalvill oder Kesseltaler Streifling - und sie werden von Maria Gentner liebevoll gehegt und gepflegt. »weiter
    Lesen Sie auch:
  • Himmlisches Hochbeet: Tomaten sollen in Satelliten wachsen
  • Gerst hilft bei Außeneinsatz
  • Baustart am neuen Cern-Teilchenbeschleuniger
  • Börse
    DAX
    Chart
    DAX 12.757,00 -1,95%
    TecDAX 2.830,75 -1,15%
    EUR/USD 1,1630 +0,07%

    Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation