Wissenschaft
14.12.2017

Mehr als 20 000 Babys jährlich nach künstlicher Befruchtung

München (dpa) - Die Zahl der Geburten nach einer künstlichen Befruchtung steigt in Deutschland steil an. Erstmals wurden 2015 mehr als 20 000 Kinder nach einer entsprechenden Behandlung geboren.

Das berichtete das Deutsche IVF-Register auf dem Kongress des Dachverbands Reproduktionsbiologie und medizin (DVR) in München. 2011 waren es noch rund 7000. Die Daten zeigen, dass die Ärzte ihre Erfolgsquote deutlich verbessern konnten - die Zahl der Kinderwunsch-Behandlungen an sich stieg im gleichen Zeitraum nur von 53 000 auf 65 000.

Die Kinderwunschbehandlungen trugen mit zum Anstieg der Geburten in Deutschland bei. Die Zahl der Neugeborenen stieg nach Angaben des Statistischen Bundesamtes zwischen 2011 und 2015 um etwa 75 000 auf rund 738 000. Das Bundesamt nennt als Gründe für den Anstieg die geburtenstarken Jahrgänge der Ende der 1970er und Anfang der 1980er-Jahre geborenen Frauen, die spät Familie gründeten. Als einen weiteren Grund führt das Amt die Zuwanderung an.



Thema des Tages

Merkel und Macron wollen bei EU-Reform im Sommer liefern

Berlin (dpa) - Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron wollen trotz inhaltlicher Differenzen zur EU-Reform bald gemeinsame Vorschläge für eine Wiederbelebung Europas präsentieren. »weiter
Lesen Sie auch:
  • Deutsch-französischer Zauber: Konserviert oder verflogen?
  • Urteil im Missbrauchsfall bei Freiburg: Zehn Jahre Haft
  • BGH erlaubt den Einsatz von Werbeblockern im Internet
  • Computer

    BGH erlaubt den Einsatz von Werbeblockern im Internet

    Karlsruhe (dpa) - Im Streit um Werbeblocker im Internet ist das Medienunternehmen Axel Springer vor dem Bundesgerichtshof (BGH) gescheitert. »weiter
    Lesen Sie auch:
  • Facebook verlegt Daten nicht-europäischer Nutzer aus Irland
  • Burda-Manager für Befristung von Datensammlungen im Netz
  • Moskau geht gegen Chatdienst Telegram vor


  • Wissenschaft

    Mission Planetensuche: «Tess» ist gestartet

    Cape Canaveral (dpa) - Das Weltraumteleskop «Tess» ist zur Planetensuche ins All gestartet. «Tess» (Transiting Exoplanet Survey Satellite) hob an Bord einer «Falcon 9»-Rakete des privaten Raumfahrtunternehmens SpaceX vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida ab. »weiter
    Lesen Sie auch:
  • Studie: Viele Hengste haben denselben Urahn
  • Auch Springschwänzen wird die Arktis zu warm
  • Commander Gerst vor Mission ins All: entspannt und topfit
  • Börse
    DAX
    Chart
    DAX 12.575,50 +0,06%
    TecDAX 2.635,50 -0,12%
    EUR/USD 1,2342 -0,04%

    Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation