Wissenschaft
16.08.2017

Permafrost auf der Zugspitze könnte 2080 verschwunden sein

München (dpa) - Der schützende Permafrost an der Zugspitze könnte nach Berechnungen des Bayerischen Landesamts für Umwelt schon in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts um das Jahr 2080 herum verschwunden sein.

«Die Zugspitze ist ein wichtiger Indikator für den Klimawandel in Bayern. Die Bohrung im Gipfelbereich der Zugspitze zeigt, dass es in den Alpen immer wärmer wird», sagte Bayerns Umweltministerin Ulrike Scharf (CSU) am Mittwoch zur Veröffentlichung der Studie.

Der Alpenraum reagiere besonders sensibel auf den Klimawandel, hieß es weiter. Schwinde der Permafrost in den Bergen, sei häufiger mit Steinschlag und Felsstürzen zu rechnen. In den vergangenen 100 Jahren ist die Temperatur in den Alpen demnach mit 1,5 Grad Celsius doppelt so stark gestiegen wie im globalen Durchschnitt. Eine Folge sind schmelzende Gletscher: In 20 bis 30 Jahren könnten bis auf den Höllental-Gletscher auf der Zugspitze alle bayerischen Gletscher verschwunden sein.



Thema des Tages

Yücel geißelt Türkei als Willkürstaat

Berlin/Istanbul (dpa) - Der nach einem Jahr aus türkischer Haft entlassene Journalist Deniz Yücel hat nach seiner Ausreise die Türkei als Willkürstaat angeprangert. Viele Menschen säßen dort nur im Gefängnis, weil sie «eine oppositionelle Meinung zu diesem Regime haben», sagte er «in einer Videobotschaft. »weiter
Lesen Sie auch:
  • Nicht weltpolitikfähig? EU will sich von Trump emanzipieren
  • SPD-Spitze startet Werbetour für Koalition
  • Genosse Angst und Gabriels Zukunft
  • Computer

    Qualcomm: Sicherheitslücke macht Chipbranche stärker

    Davos (dpa) - Die jüngsten Sicherheitslücken bei Computerchips bieten nach Ansicht des Branchenriesen Qualcomm auch große Chancen. «Die Branche wird daraus lernen und stärker werden», sagte Technologiechef Matthew Grob der Deutschen Presse-Agentur. »weiter
    Lesen Sie auch:
  • Provisionszahlungen von Online-Händlern umgelenkt
  • Chipkonzern Qualcomm lässt Tür für Bieter Broadcom offen
  • Konzerne unterzeichnen Charta für mehr Cybersicherheit


  • Wissenschaft

    Krebsrisiko und verarbeiteten Lebensmittel hängen zusammen

    Paris (dpa) Menschen mit hohem Konsum an stark verarbeiteten Lebensmitteln wie Fischstäbchen, abgepackten Snacks und Limo haben ein höheres Krebsrisiko. »weiter
    Lesen Sie auch:
  • Astronaut Gerst: Musste Deutschland mit Google Earth suchen
  • Verkauf homöopathischer Mittel sinkt
  • «Weiter kämpfen»: US-Wissenschaftler nach einem Jahr Trump
  • Börse
    DAX
    Chart
    DAX 12.490,00 +1,16%
    TecDAX 2.575,50 +1,62%
    EUR/USD 1,2408 -0,74%

    Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation