Wissenschaft
20.03.2017

Stephen Hawking will ins All fliegen

London (dpa) - Der schwerkranke Astrophysiker Stephen Hawking (75) hält an seinem Plan für eine Reise ins All fest. Ein solcher Flug würde ihn glücklich machen, sagte der britische Wissenschaftler dem Fernsehsender ITV.

Virgin-Galactic-Chef Richard Branson (66) hatte Hawking schon vor Jahren eine Mitflugmöglichkeit für die Zukunft angeboten. Er habe sofort zugesagt, berichtete Hawking. Möglicherweise sei er aber in den USA nicht willkommen, da er US-Präsident Donald Trump als Demagogen bezeichnet habe, sagte der Astrophysiker.

Hawkings Pressestelle war am Montag für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen. Der 75-Jährige leidet an der unheilbaren Muskel- und Nervenkrankheit ALS (Amyotrophe Lateralsklerose). Seit Jahrzehnten sitzt er fast völlig bewegungsunfähig im Rollstuhl. Er kann nur sehr langsam mit Hilfe eines Sprachcomputers kommunizieren.

Vor zehn Jahren hatte Hawking einen Parabelflug unternommen. Dabei konnte der Astrophysiker bei einem kontrollierten Sturzflug in einer umgebauten Boeing für kurze Zeit das Gefühl der Schwerelosigkeit erleben - und war völlig begeistert.

Die Firma Virgin Galactic des britischen Milliardärs Branson will in Zukunft Touristen ins All fliegen. Ein Platz bei einem der Flüge soll etwa 250 000 Dollar kosten. Auf einer Warteliste dafür steht seit längerer Zeit neben Stephen Hawking unter anderem auch Justin Bieber.



Thema des Tages

Gabriels Israel-Besuch sorgt weiter für Wirbel

Jerusalem/Berlin (dpa) - Der Eklat beim Israel-Besuch von Außenminister Sigmar Gabriel schlägt weiter Wellen: Die Deutsch-Israelische Gesellschaft unterstellte dem SPD-Politiker heute mangelndes Fingerspitzengefühl bei der Auswahl seiner Gesprächspartner. »weiter
Lesen Sie auch:
  • Nordkorea-Konflikt: USA bauen Raketenabwehr in Südkorea auf
  • Rückschläge für Trump bei Mauerbau und Einwanderungspolitik
  • Party-Befehl von Elfmeter-Held Hradecky
  • Computer

    Gericht: Keine WhatsApp-Daten deutscher Nutzer für Facebook

    Hamburg (dpa) - Facebook darf nach einem Gerichtsbeschluss weiterhin keine Daten deutscher Nutzer des Kurzmitteilungsdienstes WhatsApp nutzen. »weiter
    Lesen Sie auch:
  • Google-Schwesterfirma kutschiert Kunden mit Roboterwagen
  • Handykosten wie im Inland: EU beschließt letzte Stufe
  • Wikipedia-Gründer plant Nachrichtenportal gegen Fake News


  • Wissenschaft

    Waljunge flüstern mit ihren Müttern

    Aarhus (dpa) - Zum Schutz vor Feinden flüstern Buckelwaljunge mit ihren Müttern. Das haben Forscher aus Dänemark und Australien herausgefunden. »weiter
    Lesen Sie auch:
  • Bier bringt die Pumpe aus dem Rhythmus
  • Künstlicher Mutterleib soll Frühchen helfen
  • Forscher arbeiten an Rettungsplan für den Feuersalamander
  • Börse
    DAX
    Chart
    DAX 12.463,00 -0,03%
    TecDAX 2.071,25 +0,23%
    EUR/USD 1,0900 -0,26%

    Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation