Wissenschaft
15.05.2012

Zahl der durch Viren ausgelösten Mundtumore steigt

Mainz (dpa) - Die Zahl der Patienten mit Tumoren im Mundraum, die von sexuell übertragbaren Viren ausgelöst wurden, wächst nach Expertenmeinung stetig. Eine Studie aus Norwegen beziffere die jährliche Zunahme auf vier bis fünf Prozent, sagt der Hals-Nasen-Ohren-Arzt Prof. Jens Klußmann.

Ob sich diese Größenordnung auf Deutschland übertragen lasse, sei allerdings noch offen. Die Erreger, sogenannte Humane Papillomaviren (HPV), können zudem Gebärmutterhalskrebs auslösen. Bis Sonntag treffen sich rund 2000 Experten zur Jahreshauptversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Halschirurgie in Mainz.

In Deutschland erkranken nach Angaben der Gesellschaft jährlich mehr als 18 000 Menschen an Kopf-Hals-Tumoren. Bei den Männern sei dies die vierthäufigste Krebserkrankung. «HPV löst wahrscheinlich jeden zweiten Krebs im Mundrachen und jeden vierten Tumor der Mundhöhle aus», erklärte Klußmann, Direktor der Klinik für HNO-Heilkunde am Universitätsklinikum Gießen und Marburg.



Thema des Tages

Optimismus der Verbraucher ungebrochen

Nürnberg (dpa) - Rezession, Schuldenkrise und Sparzwang dominieren den Alltag vieler Menschen in Europa. Die Deutschen jedoch lässt die Krisenstimmung ziemlich kalt: Das Geld sitzt locker. Besser als heute war die Konsumstimmung hierzulande das letzte Mal im Spätsommer 2007. »weiter
Lesen Sie auch:
  • Hintergrund: Was ist das Bruttoinlandsprodukt?
  • Analyse: Der Aufschwung rückt näher
  • Verbraucher in Bestlaune schieben Konjunktur an
  • Computer

    Petition für Netzneutralität nimmt Hürde für den Bundestag

    Berlin (dpa) - Mehr als 50 000 Menschen haben eine Petition für ein Gesetz unterzeichnet, das Netzanbieter zur einheitlichen Weiterleitung aller Datenpakete im Internet verpflichten soll. »weiter
    Lesen Sie auch:
  • Streit ums E-Government: Post schreibt an Ministerpräsidenten
  • Analyse: Facebook-Nachahmer VKontakte unter Druck
  • Google treibt Programmiersprache Go voran


  • Wissenschaft

    Nachwuchs höchst seltener Riesenschildkröte im Mekong ausgesetzt

    Phnom Penh (dpa) - Mit buddhistischem Segen sind 100 Mini-Exemplare einer schon ausgestorben geglaubten Art von Riesenweichschildkröten in Kambodscha in ein neues Leben gestartet. »weiter
    Lesen Sie auch:
  • Das ist bitter: Küchenschaben meiden Zuckerfallen
  • Ärger um Klon-Studie - US-Forscher: Nur simple Fehler
  • Forscher lüften das Geheimnis der weißen Tiger
  • Börse
    DAX
    DAX 8.305,50 -0,56%
    TecDAX 957,25 -0,39%
    EUR/USD 1,2918 -0,11%

    Quelle: Deutsche Bank / Realtime Indikation