Computer und Co.
22.05.2019

Einigung auf Grundsätze zur Künstlichen Intelligenz

Paris (dpa) - Die 36 Mitgliedstaaten der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) und sechs weitere Länder haben sich auf erste Grundsätze für den Umgang mit künstlicher Intelligenz verständigt.

Künstliche Intelligenz (KI) müsse transparent gemacht und stets als solche erkennbar sein, teilte die OECD am Mittwoch in Paris bei ihrer Ministerratssitzung mit.

Künstliche Intelligenz beschäftigt sich unter anderem mit Computern, die dazulernen und selbst Probleme lösen können. Solche «schlauen Rechner» werden beispielsweise für Autos beim autonomen Fahren gebraucht.

KI-Systeme müssten «stets stabil und sicher arbeiten und


potenzielle Risiken kontinuierlich untersucht und behandelt werden», heißt es weiter in den OECD-Grundsätzen. Organisationen und Menschen, mit KI-Systemen umgehen, sollten die Verantwortung dafür tragen, dass diese den Prinzipien gemäß arbeiten. Die OECD-Empfehlungen sind rechtlich nicht bindend.

«Künstliche Intelligenz revolutioniert unser Leben und


unsere Arbeit», sagte OECD-Generalsekretär Angel Gurría. Sie biete zwar Vorteile für Wirtschaft und Gesellschaft. «Aber sie weckt auch Ängste und ethische Bedenken», fügte er hinzu.

Die OECD vereint die meisten hoch entwickelten Wirtschaftsnationen und Schwellenländer wie Mexiko oder die Türkei. Auch Deutschland ist Mitglied. Die sechs weiteren Staaten für die Grundsätze sind Argentinien, Brasilien, Costa Rica, Kolumbien, Peru und Rumänien.



Thema des Tages

Hitzewelle rollt über Deutschland

Offenbach (dpa) - Noch nie war es in Deutschland im Juni so heiß. 38,6 Grad wurden am Mittwoch in Ostdeutschland gemessen - damit ist der bisherige Juni-Rekord geknackt. »weiter
Lesen Sie auch:
  • Tierische Duschen und ein nackter Rollerfahrer
  • Stephan E. gesteht den Mord an Walter Lübcke
  • Maut-Zoff im Bundestag: Scheuer im Verteidigungsmodus
  • Computer

    EU-Wettbewerbshüter nehmen US-Chipriesen Broadcom ins Visier

    Brüssel (dpa) - Der US-Chipkonzern Broadcom ist wegen möglicherweise illegaler Wettbewerbspraktiken ins Visier der EU-Kommission geraten. Eine förmliche Untersuchung sei eingeleitet worden, teilte die Brüsseler Behörde mit. »weiter
    Lesen Sie auch:
  • Apple Pay bei Sparkassen nun ohne Girocard-Unterstützung
  • Unionsfraktion will mit digitalem Euro Libra paroli bieten
  • Globale Hacker-Attacke auf Mobilfunk-Betreiber aufgedeckt


  • Wissenschaft

    Studie: Jeder 7. Befragte hat Erfahrung mit Depressionen

    Berlin (dpa) - Fast jeder siebte Bundesbürger, der bei Deutschlands großer Gesundheitsstudie Nako mitmacht, war schon einmal wegen einer Depression beim Arzt. »weiter
    Lesen Sie auch:
  • Ausgestorbene Arten wiederbeleben: Geniestreich oder Gefahr?
  • SpaceX-Rakete bringt Satelliten ins All
  • Darmbakterien können sportliche Leistung erhöhen
  • Börse
    DAX
    Chart
    DAX 12.228,50 +0,00%
    TecDAX 2.811,75 -0,99%
    EUR/USD 1,1362 -0,05%

    Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation