Computer und Co.
26.03.2019

Fallende Chippreise machen Samsung zu schaffen

Seoul (dpa) - Der südkoreanische Technologieriese Samsung hat seine Investoren angesichts fallender Preise für Speicherchips auf enttäuschende Quartalszahlen vorbereitet.

Wegen der schwierigen Geschäftsbedingungen werde der Gewinn im ersten Quartal 2019 voraussichtlich unter den Erwartungen des Marktes liegen, hieß es in einer Börsenmitteilung des Unternehmens.

Samsung verwies auch auf eine schwächere Nachfrage nach Displays. Das Unternehmen ist Marktführer bei Smartphones, Speicherchips und Fernsehern.



Dass Samsung eine Gewinnwarnung vor dem üblichen Ergebnisausblick für das Quartal gibt, ist ungewöhnlich. Das Unternehmen nannte keine Gründe dafür. Der Ausblick für die Monate Januar bis März wird Anfang April erwartet.

Allerdings hatten die Südkoreaner schon Ende Januar bei der Vorstellung der Zahlen für das vierte Quartal 2018 vor einem schwächeren Speicher-Geschäft gewarnt. Als Grund wurden außer Saison-Faktoren auch «makroökonomische Unsicherheiten» sowie eine Reduzierung der Bestände bei Kunden genannt.

Mit Halbleitern verdient der Konzern mit Abstand das meiste Geld. Der Überschuss war im Jahresvergleich um 31 Prozent auf 8,46 Billionen Won (6,6 Mrd Euro) eingebrochen.

Im Geschäft mit Displays und Smartphones hat es Samsung wiederum mit wachsender Konkurrenz aus China zu tun. Angesichts größerer Kapazitäten der chinesischen Wettbewerber seien die Preise für LCD-Bildschirme (Flüssigkristall) stärker als erwartet gefallen, hieß es in der Mitteilung an die Seouler Aktienbörse.



Thema des Tages

Historisch: Frankfurts Euro-Party geht gegen Chelsea weiter

Frankfurt/Main (dpa) - Am Morgen nach einer historischen Fußball-Nacht mit großen Emotionen schwebte Adi Hütter immer noch auf Wolke sieben. »weiter
Lesen Sie auch:
  • Angehörige der Unglücksopfer auf dem Weg nach Madeira
  • Mueller-Bericht: Trump wollte Ermittlungen vereiteln
  • Frau bei «terroristischem Vorfall» in Nordirland erschossen
  • Computer

    Berliner macht Eichhörnchen zu Facebook-Stars

    Berlin (dpa) - Sie heißen Koala, Fridolin und Frédéric, haben buschige Schwänzchen und Kulleraugen und sind mittlerweile kleine Internetstars: Der Berliner Frank Wilde hat Eichhörnchen, die ihn regelmäßig auf seiner Dachterrasse besuchen, auf seinem Facebook-Account berühmt gemacht. »weiter
    Lesen Sie auch:
  • Verwertungsgesellschaft VG Media will Milliarden von Google
  • Apple startet zweite Roboter-Linie zum iPhone-Recycling
  • Neue Datenschutz-Panne bei Facebook


  • Wissenschaft

    Als die Nasa Astronauten zum Training nach Bayern schickte

    Nördlingen (dpa) - Die Mondlandung der US-Amerikaner vor fast 50 Jahren verfolgten Millionen Menschen live vorm Fernseher. Eine kleine Stadt in Nordschwaben hat seit jener Zeit ein besonders enges Verhältnis zur Nasa: Die US-Raumfahrtbehörde schickte einst Astronauten zu einem Lehrgang nach Nördlingen. »weiter
    Lesen Sie auch:
  • Geheimnisse von Gewitterblitzen gelüftet
  • Forscher weisen frühestes Molekül des Universums im All nach
  • 200 Millionen Jahre alter Saurier-Fußabdruck entdeckt
  • Börse
    DAX
    Chart
    DAX 12.248,00 +0,78%
    TecDAX 2.810,00 -0,11%
    EUR/USD 1,1245 +0,12%

    Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation