Thema des Tages
21.03.2019

Täter von Utrecht handelte allein und mit Terror-Motiv

Utrecht (dpa) - Der mutmaßliche Todesschütze von Utrecht soll sich wegen mehrfachen Mordes mit terroristischem Motiv verantworten. Das teilte die Staatsanwaltschaft in Utrecht mit. Er handelte nach Angaben der Ermittler vermutlich allein.

«Die Ermittlungen ergaben inzwischen Hinweise, dass der Verdächtige während der Schüsse keine Hilfe von anderen Personen bekommen hat.» Der Verdächtige ist der türkisch stämmige Gökmen T., er war am Montagabend festgenommen worden. Der 37-Jährige soll am Montag in einer Straßenbahn in Utrecht drei Menschen erschossen und drei weitere schwer verletzt haben. Der Mann soll am Freitag erstmals dem Haftrichter vorgeführt werden.

Die Staatsanwaltschaft schließt aber auch weiterhin persönliche Probleme des Mannes als Motiv nicht aus, «in Kombination mit einer Radikalisierung.» Ein psychiatrisches Gutachten solle erstellt werden. Gerüchte, dass es sich um eine Beziehungstat handle, hätten bislang nicht bestätigt werden können.

Bereits zuvor hatten die Ermittler mitgeteilt, dass keinerlei persönliche Beziehung zwischen dem Täter und den Opfern festgestellt werden konnte.

Unklar ist noch, welche Rolle ein anderer Mann spielte, der am Dienstag festgenommen worden war. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass er erst nach der Tat dem Verdächtigen geholfen haben soll.



Thema des Tages

Regierung und Bundeswehr gedenken Hitler-Attentätern

Berlin (dpa) - Mit einem feierlichen Gelöbnis von 400 Bundeswehrrekruten hat die Bundesregierung zum 75. Jahrestag des gescheiterten Attentats auf Adolf Hitler an den Widerstand gegen das NS-Regime erinnert. »weiter
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    Twitter-Account von Scotland Yard geknackt

    London (dpa) - Unbekannte Hacker haben den Twitter Account der Londoner Polizei geknackt. In etlichen gefälschten Tweets forderten sie am Freitagabend die Freilassung des Rappers Digga D, wie die britische Nachrichtenagentur PA berichtete. »weiter
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    US-Amerikaner gedenken Mondlandung vor 50 Jahren

    Washington/Cape Canaveral (dpa) - Fünfzig Jahre nach der ersten Landung des Menschen auf dem Mond am 20. Juli 1969 (US-Zeit) haben die US-Amerikaner vielerorts dem historischen Ereignis gedacht. »weiter
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    Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation