Computer und Co.
23.01.2019

Sony macht Roboterhund zum Aufpasser im Haushalt

Tokio (dpa) - Sony schickt seinen Roboterhund Aibo künftig auch auf Patrouille im Haushalt. So werden Besitzer des mechanischen Spielzeugs einzelne Bereiche in den Wohnräumen festlegen können, auf die Aibo zu bestimmten Zeiten aufpassen soll.

Dies kündigte Sony in Japan an. Der mit Kameras und Mikrofonen ausgestattete Roboterhund kann sich auch bis zu zehn Gesichter merken, um Bewohner zu erkennen. Als Basis für die neue Funktion erstellt Aibo zunächst mit seinem Kamerablick einen Plan der Räume.

Zum Sommer will Sony zudem erstmals Software-Entwicklern über Schnittstellen Zugriff auf Aibo gewähren. Details zu den Möglichkeiten gab es dabei zunächst nicht. In einer limitierten Auflage verkauft Sony jetzt auch einen Aibo, der mit Brauntönen einem Beagle ähnlich sieht. Bisher waren die Roboterhunde Grau.

Sony hatte die neue Aibo-Version im November 2017 auf den Markt gebracht - mehr als ein Jahrzehnt nachdem das Original-Modell eingestellt worden war. In Japan kostet der Aibo 198 000 Yen (knapp 1600 Euro) und in den USA rund 2900 Dollar. Eine Markteinführung in Europa wurde zwar in Aussicht gestellt, konkrete Angaben dazu gab es aber bisher nicht.

Die aktuelle Aibo-Version soll unter anderem besser mit den Besitzern interagieren als das Original-Modell. So erkennt Aibo nun ein Lächeln oder lobende Worte und nimmt dank Sensoren auch Streicheln an Kopf oder Rücken wahr. Zudem kann der Mini-Roboter dank künstlicher Intelligenz sein Verhalten an die Reaktionen der Menschen anpassen. Neben dem Kaufpreis will Sony über die Lebenszeit des Roboterhundes auch Geld mit Abo-Angeboten verdienen.



Thema des Tages

Was will und kann der Anti-Missbrauchsgipfel?

Rom (dpa) - Es ist das erste Treffen dieser Art in der Geschichte der katholischen Kirche. Papst Franziskus hat zu einem Gipfeltreffen geladen, um Missbrauch von Kindern zu verhindern und Vertuschung den Kampf anzusagen. Die wichtigsten Fragen zu der Konferenz. »weiter
Lesen Sie auch:
  • «Fahrplan» gegen Missbrauch - Papst verlangt konkrete Taten
  • Ausschluss betreuter Menschen von Wahlen verfassungswidrig
  • Mindestens 70 Tote bei Feuer-Inferno in Dhaka
  • Computer

    Streit um Unitymedia-Vorgehen bei Kunden-Hotspots vor BGH

    Karlsruhe (dpa) - Der Kabelnetzbetreiber Unitymedia baut ein teilöffentliches WLAN-Netz auf und nutzt dazu die Router seiner Kunden. »weiter
    Lesen Sie auch:
  • Muss YouTube Nutzerdaten preisgeben?
  • Samsungs aufklappbares Smartphone soll 2000 Euro kosten
  • Chinesische Rivalen bringen Apple und Samsung unter Druck


  • Wissenschaft

    Neue Prothesen mit mehr Gefühl

    Genf/Rom/Freiburg (dpa) - Zwei neu entwickelte Handprothesen geben Unterarmamputierten mehr Gefühl beim Greifen. Ein Ansatz zielt darauf ab, dass Patienten nicht nur Form und Härte von Objekten fühlen, sondern auch ihre Handstellung wahrnehmen. »weiter
    Lesen Sie auch:
  • Forscher stellen kleinsten Neptunmond vor
  • Ein See in knalligem Pink
  • Fortschritt im Kampf gegen Ebola im Kongo
  • Börse
    DAX
    Chart
    DAX 11.428,00 +0,23%
    TecDAX 2.600,25 -0,59%
    EUR/USD 1,1333 -0,12%

    Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation