Computer und Co.
11.01.2019

Deutsche Ausgabe der «HuffPost» schließt Ende März

München (dpa) - Die deutsche Ausgabe des Nachrichtenportals «HuffPost» wird zum 31. März 2019 eingestellt. Das teilten BurdaForward und das internationale Team der «HuffPost» am Freitag mit.

Die beiden Unternehmen hatten das Portal im Oktober 2013 in Deutschland gestartet. BurdaForward gehört zu Hubert Burda Media. «Beide Seiten haben in den letzten 5 Jahren intensiv in die «HuffPost» Deutschland investiert - sowohl mit Mitarbeiterressourcen als auch finanziell», teilte eine Sprecherin des Medienunternehmens in München auf Anfrage mit. «Da beide Partner derzeit jedoch unterschiedliche Unternehmensstrategien verfolgen, haben wir uns gemeinsam darauf geeinigt, die Partnerschaft zu beenden.» Zuvor hatte der Branchendienst «Meedia» über die Schließung berichtet.

Mit allen Mitarbeitern würden derzeit Gespräche über Optionen zum weiteren Verbleib im Unternehmen geführt, so die Sprecherin weiter. Eine Lizenzvergabe der «HuffPost» an ein anderes Medienunternehmen in Deutschland ist den Angaben zufolge nicht beabsichtigt.

Tanja zu Waldeck, Geschäftsführerin der «HuffPost» Deutschland und Mitglied des BurdaForward Executive-Boards, nahm in einer Pressemitteilung Stellung: «Wir sind sehr stolz auf die Entwicklung in den vergangenen fünf Jahren. Wir danken dem gesamten Team für das große Engagement und die Leidenschaft.»

Die redaktionelle Leitung der «Huffington Post» in Deutschland lag zuletzt in den Händen von Kinga Rustler und Benjamin Reuter. Zunächst war ab Ende 2013 Sebastian Matthes Chefredakteur für die deutsche Ausgabe. Der Digitalexperte wechselte 2017 als Stellvertreter von Chefredakteur Sven Afhüppe zum «Handelsblatt».

In den USA gibt es die «HuffPost», die zunächst «Huffington Post» hieß, bereits seit 2005. Benannt ist das Portal nach der Mitbegründerin und langjährigen Chefredakteurin Arianna Huffington.



Thema des Tages

Britisches Parlament sucht Ausweg aus der Brexit-Sackgasse

London (dpa) - Kurz vor Ablauf der Frist für ein Ausscheiden Großbritanniens aus der EU auf Grundlage des Brexit-Deals hat das Unterhaus teilweise das Ruder übernommen. »weiter
Lesen Sie auch:
  • Europaparlament stimmt für Urheberrechtsreform
  • Brexit bedroht Gewinne und Jobs der deutschen Autobauer
  • Wieder Mordurteil gegen Berliner Raser: Lebenslange Haft
  • Computer

    Uber übernimmt Mitfahrdienst Careem

    San Francisco/Dubai (dpa) - Der US-Fahrdienstvermittler Uber baut vor seinem erwarteten Börsengang seine Position im Nahen Osten aus. Uber-Chef Dara Khosrowshahi kündigte an, den in Dubai ansässigen Konkurrenten Careem für 3,1 Milliarden Dollar (2,7 Mrd. Euro) zu übernehmen. »weiter
    Lesen Sie auch:
  • Fallende Chippreise machen Samsung zu schaffen
  • Apple kündigt Video-Streamingdienst und mehr Abo-Dienste an
  • Massive Kritik an Facebook nach neuer Datenpanne


  • Wissenschaft

    Inzwischen mehr als 1000 Ebola-Fälle im Kongo

    Goma (dpa) - Im Kongo sind mittlerweile mehr als 1000 Menschen an dem gefährlichen Ebola-Virus erkrankt. Die Zahl der Fälle liege bei 1009, davon seien 944 im Labor bestätigt, teilte das kongolesische Gesundheitsministerium am späten Sonntagabend mit. »weiter
    Lesen Sie auch:
  • Windkraftanlagen töten im Sommer täglich Milliarden Insekten
  • Fachgesellschaft warnt vor Chirurgenmangel auf dem Land
  • Sehr heißer Tee erhöht das Risiko für Speiseröhrenkrebs
  • Börse
    DAX
    Chart
    DAX 11.376,00 +0,26%
    TecDAX 2.653,75 +1,00%
    EUR/USD 1,1295 -0,17%

    Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation