Computer und Co.
06.12.2018

Allo, goodbye: Google stellt Chat-App ein

Mountain View (dpa) - Google stellt seine Chat-App Allo nach gut zwei Jahren wieder ein. Die Internet-Konzern hatte darauf gesetzt, dass Allo mit smarten Funktionen wie automatischen Antwort-Vorschlägen Facebooks dominierenden Konkurrenz-Diensten WhatsApp und Messenger Paroli bieten kann.

Doch Allo blieb ein Nischenangebot. Bereits im Frühjahr hatte Google die Entwicklung pausiert und jetzt soll im April kommenden Jahres ganz Schluss sein. Funktionen wie die Antwort-Vorschläge und Unterstützung auf PCs wurden in den SMS-Ersatz Messages integriert, den Google jetzt auf Android-Geräte bringt.

Bei dem Konzern wuchs über die Jahre eine nahezu chaotische Vielfalt nicht miteinander verbundener Kommunikations-Apps an. Zusammen mit Allo stellte Google auch die Videochat-App Duo vor - die jetzt bestehen bleibt, wie der Konzern in der Nacht zum Donnerstag betonte. Schon zuvor gab es die Hangouts-Videochats. Sie werden jetzt vorrangig auf Unternehmenskunden ausgerichtet und neue Funktionen sollen private Nutzer mit Verzögerung erreichen.

WhatsApp und Facebook Messenger sind plattformübergreifend sowohl auf Google Android-System als auch auf Apples iPhones verfügbar und haben jeweils mehr als 1,5 Milliarden Nutzer. Apple ist auf seinen Geräten stark mit dem Chatdienst iMessage und den FaceTime-Videochats, in China dominieren einheimische Apps we WeChat.



Thema des Tages

Hitze in Deutschland bringt möglicherweise Temperaturrekord

Berlin (dpa) - Wird in dieser Woche ein Hitzerekord geknackt? Nachdem die Temperaturen am Dienstag noch einmal steigen sollen, rechnet der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Mittwoch mit Werten von bis zu 40 Grad. »weiter
Lesen Sie auch:
  • Zwei «Eurofighter» in Mecklenburg-Vorpommern abgestürzt
  • CDU-Spitze: AfD indirekt mitverantwortlich für Lübckes Tod
  • Istanbul-Wahl krachende Ohrfeige für Erdogan
  • Computer

    Apple wehrt sich vor EU-Kommission gegen Spotify-Vorwürfe

    Brüssel (dpa) - Apple hat sich gegen den Vorwurf des Musikdienstes Spotify zur Wehr gesetzt, man verlange von den Kunden des Streamingdienstes überhöhte Provisionen. »weiter
    Lesen Sie auch:
  • R2-D2 und Terminator prägen Vorstellung von KI
  • Fieser Code? Wenn Algorithmen Vorurteile ausspucken
  • «Pokémon Go»-Entwickler starten Harry-Potter-Spiel


  • Wissenschaft

    Ausgestorbene Arten wiederbeleben: Geniestreich oder Gefahr?

    Nairobi/Berlin/Cambridge (dpa) - Der Tod des Nashorns Sudan im vergangenen Jahr in Kenia ging um die Welt. Unter den Tieren war der Bulle ein Promi: Sudan war das letzte männliche Nördliche Breitmaulnashorn auf der Erde. »weiter
    Lesen Sie auch:
  • Kampf gegen Klimawandel: Jane Goodall setzt auf die Jugend
  • Erste Tiere aus «Wal-Gefängnis» auf dem Weg in Freiheit
  • Ariane-5-Rakete mit zwei Satelliten an Bord gestartet
  • Börse
    DAX
    Chart
    DAX 12.282,00 -0,47%
    TecDAX 2.853,00 +0,30%
    EUR/USD 1,1387 +0,12%

    Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation