Computer und Co.
13.09.2018

Rocksänger Michael Stipe will nicht mehr auf Instagram sein

New York (dpa) - Der einstige Leadsänger der Rockband R.E.M., Michael Stipe, will nicht länger auf Instagram sein. «Es war lustig und albern und manchmal klug», schrieb Stipe (58, «Losing My Religion») am Mittwoch zu zwei kurzen Videoclips mit zirpenden Zikaden. «Ich behaupte, dass wir bessere Plattformen verdienen, um uns auszudrücken und zusammenzukommen.»

Er wünsche sich öffentliche und private Räume, in denen «wir uns treffen und miteinander reden können». Seinen Followern gibt er mit auf den Weg, sie sollten wählen gehen, um gehört zu werden. «Stelle alles in Frage, nichts ist echter außer das Offensichtliche. Stelle sogar das in Frage.»

Er wisse, dass jemand bald eine Plattform der nächsten Stufe präsentieren werde - «und ich kann es kaum erwarten, wieder an dem Gespräch teilzunehmen». Viele Fans äußerten Verständnis, zeigten sich aber auch traurig über Stipes Entscheidung.

Der Musiker hatte Ende August in der BBC angekündigt, sich aus dem Netzwerk Instagram zurückzuziehen. Er begründet dies damit, dass Medienplattformen «verändern, wie wir aufeinander zugehen und wie wir uns mit Problemen auseinandersetzen».

Die Politik sei davon geformt worden, jedenfalls in den USA. «Wir haben einen Oberbefehlshaber, der, statt Interviews von Angesicht zu Angesicht zu führen, lieber nur twittern möchte, was ich abstoßend und herablassend finde», sagte der 58-jährige Stipe, dem bei Instagram 113.000 Menschen folgten, über US-Präsident Donald Trump.



Thema des Tages

Hoffenheim verpasst Premierensieg: 2:2 gegen Donezk

Charkiw (dpa) - Nach seiner unglücklichen Champions-League-Premiere klatschte Julian Nagelsmann mit seinen Trainerkollegen ab, wirklich zufrieden wirkte der Trainer der TSG 1899 Hoffenheim dabei nicht. »weiter
Lesen Sie auch:
  • Journalist stürzt im Hambacher Forst von Brücke und stirbt
  • Kim Jong Un kündigt konkrete Abrüstungsschritte an
  • Heftige Kritik an Maaßen-Deal - Nahles fürchtet um Koalition
  • Computer

    IBM will «Black Box» der Künstlichen Intelligenz lüften

    Berlin (dpa) - IBM will mit einem neuen Software-Werkzeug mehr Transparenz in Anwendungen mit Künstlicher Intelligenz (KI) bringen und damit das Vertrauen in solche Lösungen stärken. »weiter
    Lesen Sie auch:
  • Musks Aktien-Tweet: Strafermittler wollen mehr Informationen
  • Patentstreit von Apple und Qualcomm geht weiter
  • Netzagentur verteidigt Pläne für Mobilfunk-Versteigerung


  • Wissenschaft

    Drei Kartelle kontrollieren Großteil des Elfenbeinhandels

    Seattle (dpa) - Drei Kartelle in Afrika sind Wissenschaftlern zufolge für einen Großteil des weltweiten illegalen Elfenbeinhandels verantwortlich. »weiter
    Lesen Sie auch:
  • Mikroplastik gelangt über Mücken in Vögel und Fledermäuse
  • Tuberkulose bleibt tödlichste Infektionskrankheit vor Aids
  • Süchtig nach Likes und Strikes
  • Börse
    DAX
    Chart
    DAX 12.217,00 +0,49%
    TecDAX 2.865,50 -1,45%
    EUR/USD 1,1674 +0,03%

    Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation