Computer und Co.
10.08.2018

Bericht: Google will Außenwerbung machen

Düsseldorf (dpa) - Der Suchmaschinenkonzern Google will laut einem Pressebericht das Geschäft mit Außenwerbung in Deutschland aufmischen.

Auf der Basis von Nutzerdaten plane der Online-Werbeprimus Werbung auf digitalen Bildschirmen zu vermarkten, berichtete die «Wirtschaftswoche» am Freitag unter Berufung auf Branchenkreise. Das sind Werbeflächen, die etwa in Bahnhöfen oder in Einkaufszentren stehen und Informationen und Werbung zeigen.

Google wollte sich auf Nachfrage der Wirtschaftswoche nicht zu den Plänen äußern. Die Aktie des Werbevermarkters Ströer geriet jedoch deutlich unter Druck und verlor fast 5 Prozent an Wert.

Deutschlandweit gibt es dem Blatt zufolge mehr als 110 000 solcher Werbebildschirme. Derzeit sucht Google demnach nach Partnern, die solche Displays bereits betreiben.

Das Geschäft ist bislang eine Domäne des Kölner Werbekonzerns Ströer aus dem MDax. Dieser hatte im vergangenen Jahr mit Werbung auf öffentlichen Videobildschirmen 121 Millionen Euro umgesetzt - knapp 15 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.



Thema des Tages

EU ringt um Brexit-Verschiebung - Schwierige Verhandlungen

Brüssel (dpa) - Die Brexit-Gespräche beim EU-Gipfel in Brüssel haben sich deutlich schwieriger gestaltet als erwartet. »weiter
Lesen Sie auch:
  • Täter von Utrecht handelte allein und mit Terror-Motiv
  • Würzburger Kinderporno-Verdacht - Missbrauch über Jahre
  • EU-Krisengipfel zum Brexit: Letzte Meter der Zitterpartie?
  • Computer

    Google förderte deutsche Medien mit über 20 Millionen Euro

    Berlin (dpa) - Medien in Deutschland haben in den vergangenen vier Jahren Fördergelder in Höhe von knapp 21,5 Millionen Euro von Google erhalten. In den sechs Runden des «Digital News Innovation»-Fonds seien insgesamt 93 Projekte gefördert worden, teilte der Internet-Konzern in Berlin mit. »weiter
    Lesen Sie auch:
  • Facebook speicherte Nutzer-Passwörter intern im Klartext
  • Protest gegen EU-Urheberrechtsreform: Wikipedia offline
  • Google steigt ins Videospiele-Geschäft ein


  • Wissenschaft

    Umstrittene Brustkrebstest-PR: Uniklinik entschuldigt sich

    Heidelberg (dpa) - Die Uniklinik Heidelberg zieht Konsequenzen aus einer umstrittenen PR-Kampagne für einen neuen Bluttest zur Früherkennung von Brustkrebs. »weiter
    Lesen Sie auch:
  • Immuntherapien gegen Krebs: «Die Entwicklung ist rasant»
  • Sonde «Osiris Rex»: Asteroid Bennu stößt Partikel aus
  • Für glückliche Schüler gehen Lehrer in die Lehre
  • Börse
    DAX
    Chart
    DAX 11.588,50 -0,13%
    TecDAX 2.686,00 +0,26%
    EUR/USD 1,1364 -0,11%

    Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation