Computer und Co.
15.06.2018

Apple hat 767 Zulieferer in Deutschland

Cupertino/Berlin (dpa) - Deutschland hat mit 767 Unternehmen die höchste Dichte von Apple-Zulieferern in Europa. Das geht aus aktuellen Zahlen des iPhone-Konzerns hervor.

Demnach zahlte Apple zudem seit dem Start seines App Store vor zehn Jahren eine Milliarde Dollar an deutsche App-Entwickler aus. Die App-Anbieter bekommen auf der Plattform in der Regel 70 Prozent vom Verkaufserlös.

Apple hat in Deutschland 2537 eigene Mitarbeiter und inzwischen 15 Läden. Nach Einschätzung des Konzerns unterstützt der App Store 262,000 Arbeitsplätze in Deutschland. Apple zählt dabei Jobs, die direkt ins App-Geschäft eingebunden sind.

Berlin liege mit 71,000 solchen Arbeitsplätzen auf Platz vier in Europa nach London (138 000), Paris (119 000) und Amsterdam (89 000). Insgesamt sieht Apple in Europa 1,57 Millionen Arbeitsplätze durch den App Store unterstützt - 28 Prozent mehr als vor zwei Jahren. Apple betont häufig seine Rolle bei der Schaffung neuer Jobs auch angesichts der Vorwürfe, internationale Konzerne zahlten zu wenig Steuern in Europa.

Insgesamt hat Apple in Europa den Angaben zufolge 4300 Zulieferer mit 170 000 Beschäftigten und 22 000 eigene Mitarbeiter. Der größte Apple-Standort ist Cork in Irland mit 6000 Mitarbeitern, von denen rund die Hälfte im Kundenservice beschäftigt ist.

Dort produziert Apple auch iMac-Tischrechner. Unter den 170 000 Zulieferer-Jobs zählt Apple unter anderem 22 000 Arbeitsplätze in der Fertigung, 10 600 in der Transportlogistik und 2900 in der Bauwirtschaft. Aus Deutschland kommen unter anderem Glasplatten für Apple Stores und die neue Zentrale in Cupertino, die bei der Firma Sedak im bayerischen Gersthofen produziert werden, sowie Tische für die Läden des Konzerns von der Firma Dula aus dem Münsterland.

Europäische App-Entwickler hätten im App Store seit dem Start 2008 mehr als 20 Milliarden Euro umgesetzt, hieß es auch. Weltweit wurden in dieser Zeit Apple zufolge über 100 Milliarden Dollar an Entwickler ausgezahlt.



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    Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation