Computer und Co.
08.03.2018

VR-Brillen von Facebook-Firma Oculus zeitweilig lahmgelegt

Menlo Park (dpa) - Die Facebook-Firma Oculus hat durch eine peinliche Panne ihre VR-Brille Rift vorübergehend unbrauchbar gemacht.

Da versäumt worden war, ein Sicherheitszertifikat zu verlängern, konnten sich die mehrere hundert Euro teuren Brillen zur Anzeige virtueller Realität für viele Stunden nicht mit Oculus-Servern verbinden und funktionierten nicht.

Am Donnerstagvormittag meldete die Firma, das Problem gelöst zu haben. «Danke für Eure Geduld», hieß es in einem Tweet. Es gebe jetzt ein entsprechendes Software-Update. Dieses muss jedoch manuell installiert werden. Für die Panne hatte sich das Unternehmen seit Mittwochabend jede Menge Spott und Ärger in den sozialen Medien eingehandelt.

Die Rift-Brillen werden zwar größtenteils für Computerspiele genutzt - Oculus und der Konkurrent HTC mit seiner Brille Vive arbeiten aber daran, sie stärker in Unternehmen einzuführen. Dabei geht es zum Beispiel um Autodesign. Firmen haben bei solchen Ausfällen traditionell eine niedrigere Toleranzschwelle als private Nutzer.

Facebook hatte Oculus für zwei Milliarden Dollar gekauft - und hofft auf einen Boom virtueller Realität in Bildung, Medizin sowie Reisebüros und Immobilienfirmen. Bisher blieben die High-Tech-Brillen trotz Preissenkungen ein Nischengeschäft.



Thema des Tages

Deutschlands Weltmeister von Mexiko entzaubert

Moskau (dpa) - Am Ende des Kreuzverhörs vor der Weltpresse reagierte der von seiner Mannschaft irritierte Weltmeistercoach Joachim Löw mit Trotz. »weiter
Lesen Sie auch:
  • Engste CDU-Spitze kommt zu Asyl-Krisentreffen nach Berlin
  • Hans-Eckhard Sommer soll neuer Bamf-Chef werden
  • Rettungsschiff «Aquarius» in Spanien eingetroffen
  • Computer

    Kontroverse um Online-Spielsucht

    Genf (dpa) - Es sind schon Leute nach 20, 30 Stunden nonstop Computerspielen tot umgefallen. Ein 24-Jähriger in Shanghai 2015 etwa, der 19 Stunden bei «World of Warcraft» online war, oder 2012 ein Teenager in Taiwan, der 40 Stunden ohne Unterbrechung «Diablo 3» gespielt hatte. »weiter
    Lesen Sie auch:
  • Positives Cebit-Fazit: «Wurden für unseren Mut belohnt»
  • Apple hat 767 Zulieferer in Deutschland
  • Facebooks Kommunikationschef tritt zurück


  • Wissenschaft

    Alte Apfelsorten finden immer mehr Liebhaber

    Gnotzheim (dpa) - Sie heißen Zwiebelborsdorfer, Roter Herbstkalvill oder Kesseltaler Streifling - und sie werden von Maria Gentner liebevoll gehegt und gepflegt. »weiter
    Lesen Sie auch:
  • Himmlisches Hochbeet: Tomaten sollen in Satelliten wachsen
  • Gerst hilft bei Außeneinsatz
  • Baustart am neuen Cern-Teilchenbeschleuniger
  • Börse
    DAX
    Chart
    DAX 13.061,50 +0,39%
    TecDAX 2.873,25 +0,34%
    EUR/USD 1,1588 -0,06%

    Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation