Computer und Co.
09.02.2018

Broadcom will auch nach Qualcomm-Ablehnung nicht nachbessern

San Diego (dpa) - Der US-Chipkonzern Broadcom will sein jüngst erhöhtes Gebot für den Rivalen Qualcomm nicht erhöhen. Diese Offerte sei «die beste und die letzte», teilte der Konzern am Morgen mit.

Die Aussage kam als Antwort auf die erneute Ablehnung des Angebots durch das Qualcomm-Management am Donnerstagabend. Die Bewertung sei noch nicht angemessen, zudem stünden nach wie vor mögliche Probleme mit Regulierungsbehörden im Raum, hieß es von Qualcomm.

Broadcom hatte sein Gebot für den Rivalen am Montag auf 146 Milliarden Dollar hochgeschraubt. Zu den Konditionen wäre es die bisher teuerste Tech-Übernahme. Broadcom hatte am Montag auch betont, man wäre bereit, weitreichende Auflagen zu akzeptieren.

Das Gebot je Aktie wurde um 12 Dollar - in Form von Broadcom-Anteilen - auf 82 Dollar angehoben. Damit wird Qualcomm mit rund 121 Milliarden Dollar bewertet. Dazu kämen nach früheren Angaben noch Schulden von rund 25 Milliarden Dollar hinzu, falls Qualcomm wie geplant den Konkurrenten NXP übernimmt.



Thema des Tages

Kohl stufte «blühende Landschaften» als Fehler ein

Berlin (dpa) - Ex-Bundeskanzler Helmut Kohl hat nach dem Ende seiner Amtszeit laut einem «Spiegel»-Bericht intern zugegeben, die miserable Lage der DDR-Wirtschaft einst schöngefärbt zu haben. Sein Wahlkampfversprechen «blühender Landschaften» im Osten sei ein «Fehler» gewesen »weiter
Lesen Sie auch:
  • Prognose: Iren sagen Ja zur Lockerung des Abtreibungsverbots
  • Neuer Vorschlag soll EU-Asylstreit lösen
  • Klopp und Liverpool wollen Madrid entthronen
  • Computer

    Schlupflöcher beim Online-Handel sollen geschlossen werden

    Goslar (dpa) - Online-Plattformen wie Amazon und Ebay sollen nach dem Willen der Länder-Finanzminister künftig haften, wenn ihre Händler keine Umsatzsteuer zahlen. »weiter
    Lesen Sie auch:
  • Amazon-Lautsprecher verschickt aufgenommenes Gespräch
  • Facebook bringt seine Jobbörse nach Deutschland
  • Facebook-Datenskandal: Europäer womöglich nicht betroffen


  • Wissenschaft

    Roboterfrau «Elenoide»: Zwischen Faszination und Grusel

    Darmstadt (dpa) - «Elenoide» ist 1,70 Meter groß und hat Kleidergröße 36. Ihre schulterlangen, mittelblonden Haare sind zum Teil echt. Sie kann vor allem ihr Gesicht bewegen, aber auch ihre Arme, Hände und Finger - sowie ein wenig die Hüfte. »weiter
    Lesen Sie auch:
  • Inzwischen neun Ebola-Tote im Kongo
  • Zahnärzte warnen vor neuer Volkskrankheit «Kreidezähne»
  • Knallheiße Autos sind schon nach einer Stunde Hitzefallen
  • Börse
    DAX
    Chart
    DAX 12.936,50 +0,63%
    TecDAX 2.822,75 +0,79%
    EUR/USD 1,1651 -0,58%

    Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation