Computer und Co.
06.02.2018

Umfrage: Sorge um private Daten im Netz

Berlin (dpa) - Nur gut jeder zweite Internetnutzer in Deutschland (56 Prozent) fühlt sich beim privaten Surfen im Netz sicher, was den Schutz der eigenen Daten vor Unbefugten angeht.

Das ergab eine repräsentative Forsa-Umfrage, welche die EU-Initiative klicksafe.de anlässlich des Safer Internet Days veröffentlichte. Von den befragten Eltern fürchten viele negative Folgen, die sich aus der Internetnutzung ihres Nachwuchses ergeben können. So machen sich 55 Prozent Sorgen, dass das Kind über das Netz von Fremden kontaktiert wird, beziehungsweise an jemanden mit bösen Absichten gerät, oder dass es zu persönliche Daten von sich veröffentlicht.

Die Bedenken scheinen nicht unbegründet: Von den 14 bis 24 Jahre alten Befragten hat schon rund jeder Dritte (30 Prozent) einmal bereut, private Informationen, Fotos oder Videos in sozialen Netzwerken geteilt zu haben. Gleichzeitig gaben fast alle Befragten (95 Prozent) an, darauf zu achten, wo sie persönliche Daten von sich eingeben.

Der diesjährige Safer Internet Day steht unter dem Motto «Alles unter Kontrolle?!». Bei zahlreichen Aktionen in ganz Deutschland soll es um die Frage gehen, wie selbstbestimmt und souverän wir uns im Netz bewegen. Zu einer zentralen Veranstaltung in einer Berliner Schule werden Bundesfamilienministerin Katarina Barley (SPD) und der Sänger Lukas Rieger erwartet.

Den Safer Internet Day, der jährlich in der zweiten Februarwoche stattfindet, gibt es inzwischen in mehr als 100 Ländern. In Deutschland koordiniert klicksafe.de die Aktionen.



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    Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation