Computer und Co.
05.02.2018

US-Web-Anbieter GoDaddy startet in Deutschland

Köln (dpa) - Der amerikanische Internet-Anbieter GoDaddy geht in Deutschland an den Start. Dabei wolle man sich auf kleine Unternehmen fokussieren, teilte das Unternehmen am Montag mit. 31 Prozent der Kleinstunternehmen in Deutschland besäßen keinerlei Web-Auftritt.

Das entspreche in Summe geschätzten 1,8 Millionen kleinen Unternehmen. Hinzu kämen rund 500 000 Menschen, die eine eigene Firma starten und eine Webpräsenz benötigten. Ihnen wolle GoDaddy einen Website-Baukasten bieten, mit dem selbst technisch wenig versierte Kunden in weniger als einer Stunde eine mobile Website erstellen könnten.

«Egal ob Barista, Trainer der örtlichen Fußballmanschaft oder Strickprofi - wer einmal die Entscheidung getroffen hat, kann noch am selben Tag online geben», sagte Deutschland-Chef Patrick Pulvermüller. Das Angebot soll ein breites Portfolio cloud-basierter Produkte und spezialisierter Kundenservices umfassen. Dabei reiche das Produktspektrum von Domains, über Websites und Hosting bis hin zu Produktivitätstools für kleine Unternehmen reichen.

GoDaddy trifft in Deutschland auf starke Konkurrenz, zu der auch United Internet mit den Marken 1&1 und Strato, die Deutsche Telekom, Host Europe sowie der Webbaukasten Jimdo gehören. Strato, die zuvor der Deutschen Telekom gehörte, war erst vor knapp einem Jahr an United Internet gegangen.

GoDaddy hat nach eigenen Angaben 17 Millionen Kunden weltweit und betreut inzwischen 73 Millionen Domains. Im Dezember übernahm das Unternehmen den britischen Webhoster und Registrar Host Europe Group mit den deutschen Marken Host Europe und DomainFactory. Nun soll der Eintritt in den deutschen Markt mit lokalisierten Produkten und deutschem Kundenteam folgen. Patrick Pulvermüller, zuletzt Chef der Host Europe Group, wird das Geschäft hierzulande verantworten. Firmensitz der deutschen Niederlassung ist Köln.



Thema des Tages

Auf den Trümmern einer Brücke: die Bühne der Populisten

Rom/Genua (dpa) - Die Taschen voller Geld, die Herzen leer. Beschämend, dass ein Unternehmen nur an Profit denkt, statt an die Toten und Verletzten. Dies ist das Bild, das Italiens Vize-Regierungschefs Matteo Salvini und Luigi Di Maio zeichnen. »weiter
Lesen Sie auch:
  • Minister Stamp verteidigt Abschiebung vom Sami A.
  • «Queen of Soul» Aretha Franklin gestorben
  • US-Regierung droht der Türkei mit neuen Sanktionen
  • Computer

    Fairphone sammelt 2,5 Millionen Euro durch Crowdfunding

    Berlin (dpa) - Der niederländische Smartphone-Hersteller Fairphone hat einen Tag vor dem offiziellen Ende seiner Crowdfunding-Kampagne die Obergrenze der Finanzierungsrunde von 2,5 Million Euro erreicht. Insgesamt investierten über 1800 Unterstützer Beträge zwischen 250 und 5000 Euro. »weiter
    Lesen Sie auch:
  • Bitkom: Zahlungsbereitschaft unter Gamern wächst
  • Geschäft mit Computer- und Videospielen boomt
  • Hacker bereichern sich heimlich über fremde PCs


  • Wissenschaft

    Brot für die Welt - Erbgut des Weizens entschlüsselt

    München (dpa) - Nach jahrelangen internationalen Anstrengungen ist das komplexe Erbgut des Weizens nahezu vollständig entschlüsselt. »weiter
    Lesen Sie auch:
  • China präsentiert Rover für Reise «hinter den Mond»
  • Antenne für Tierbeobachtung erfolgreich an ISS montiert
  • Trockenheit macht Fichten zu leichter Beute
  • Börse
    DAX
    Chart
    DAX 12.240,00 +0,63%
    TecDAX 2.884,50 +1,45%
    EUR/USD 1,1374 -0,01%

    Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation