Computer und Co.
10.11.2017

Twitter setzt Verifizierung von Nutzern nach Eklat aus

San Francisco (dpa) - Twitter hat die Verifizierung von Nutzern ausgesetzt, nachdem die Bestätigung des Accounts eines Rassisten in den USA für einen Eklat sorgte.

Der Kurznachrichtendienst verteidigte sich damit, dass das blaue Häkchen eigentlich nur dafür gedacht sei, die Identität einer Person bei Twitter zu bestätigen.

Allerdings werde das Symbol neben dem Nutzernamen oft als Zeichen für Zustimmung oder die Wichtigkeit einer Person interpretiert, räumte der Dienst ein.

Diese Wahrnehmung liegt auch daran, dass Twitter selbst als Hürde setzte, dass vor allem prominente Nutzer verifiziert wurden, bei denen die Gefahr gefälschter Account hoch ist.

Eine inoffizielle Hürde ist auch, dass sie eine gewisse Anzahl Follower haben müssen. «Uns ist bewusst, dass wir selbst diese Verwirrung erzeugt haben und sie auflösen müssen», erklärte Twitter am späten Donnerstag. Deswegen werde das Verfahren zunächst einmal ausgesetzt.



Thema des Tages

Neue Klimaschutz-Regeln stehen - Kritik von Umweltschützern

Kattowitz (dpa) - Die UN-Klimakonferenz in Polen hat nach zähen Verhandlungen ein umfassendes Regelwerk für die praktische Umsetzung des Pariser Klimaabkommens gebilligt. Kernziel ist es, die Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad zu begrenzen. »weiter
Lesen Sie auch:
  • Nach Angriffen in Nürnberg: Herrmann berichtet zu Festnahme
  • Dortmund ist Herbstmeister - FC Bayern wieder in Fahrt
  • Massives Polizeiaufgebot bei «Gelbwesten»-Protest
  • Computer

    Datenpanne bei Facebook: Entwickler hatten Zugang zu Fotos

    Menlo Park (dpa) - Durch eine Datenpanne bei Facebook haben Hunderte Apps im September mehrere Tage lang zu weitreichenden Zugriff auf Fotos von mehreren Millionen Mitgliedern des Online-Netzwerks gehabt. »weiter
    Lesen Sie auch:
  • Apple-Chef: Datenhunger könnte Meinungsfreiheit bedrohen
  • YouTube-Jahresrückblick knackt Negativrekord
  • Datenschutz-Klage gegen Facebook vor dem BGH


  • Wissenschaft

    Plastikmüll-Fänger «Ocean Cleanup» funktioniert noch nicht

    Rotterdam (dpa) - Das System «The Ocean Cleanup» zur Säuberung des Pazifiks von Plastikmüll funktioniert noch nicht. Knapp zwei Monate nach dem Start habe die Anlage noch kein Plastik eingesammelt, sagte ein Sprecher des Projekts der Deutschen Presse-Agentur. »weiter
    Lesen Sie auch:
  • Blink Blink: Wie wir mittels Blinzeln kommunizieren
  • Israelische Forscher verwandeln Kot in Kohle
  • Leben von 1,7 Millionen Neugeborenen können gerettet werden
  • Börse
    DAX
    Chart
    DAX 10.813,50 -0,48%
    TecDAX 2.503,50 -0,65%
    EUR/USD 1,1306 -0,46%

    Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation