Computer und Co.
16.10.2017

Instagram ändert Nutzungsregeln

Berlin (dpa) - Facebooks Foto-Plattform Instagram passt nach Druck von Verbraucherschützern ihre Nutzungsbedingungen in Deutschland an. Betroffen sind 18 Punkte, die Verbraucherschützer mit einer Abmahnung angeprangert hatten.

«Instagram hat sich von seinen zumeist jugendlichen Nutzern viel zu weitreichende Rechte einräumen lassen», sagte der Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbands, Klaus Müller, dem «Tagesspiegel» (Montag).

«Wir sind dabei, unsere Nutzungsbedingungen in Deutschland zu aktualisieren. Diese Anpassungen verdeutlichen die Rechte, die deutsche Instagram Nutzer gemäß deutschem Recht haben, wenn sie sich auf der Plattform bewegen», erklärte Instagram. Die Änderungen hätten keinen Einfluss auf das Erlebnis auf der Plattform in Deutschland.

Unter anderem wird in den neuen Nutzungsbedingungen deutlich gemacht, dass für Verbraucher bei Streitigkeiten das Recht ihres Wohnsitzes Deutschland gilt. Passagen zum geistigen Eigentum wurden deutschem Recht angepasst. Außerdem wurde konkretisiert, wann die Fotoplattform Inhalte entfernen kann.



Thema des Tages

Trauriger Rekord: Nie gab es weltweit so viele Flüchtlinge

Genf (dpa) - Nie sind in der Welt durch Krisen und Konflikte so viele Menschen auf der Flucht gewesen wie 2017. Insgesamt waren es Ende des Jahres 68,5 Millionen, 4,6 Prozent mehr als Ende 2016, berichtet das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR. Es ist der fünfte Rekordwert in Folge. »weiter
Lesen Sie auch:
  • Größte Fluchtkrisen: Vom Kongo über Südsudan bis Venezuela
  • Flüchtlingszahlen im Vergleich
  • Asylstreit: Merkel sucht unter Hochdruck europäische Lösung
  • Computer

    Bevölkerung sieht EU-Datenschutzverordnung skeptisch

    Montabaur (dpa) - Lediglich 17 Prozent der Menschen in Deutschland sind laut einer Studie davon überzeugt, dass ihre Daten durch die neue europäische Datenschutzgrundverordnung besser geschützt sind. »weiter
    Lesen Sie auch:
  • Rewe verdient noch kein Geld im Internet
  • Kontroverse um Online-Spielsucht
  • Positives Cebit-Fazit: «Wurden für unseren Mut belohnt»


  • Wissenschaft

    WWF: Zahl der Jaguare in Mexiko hat zugenommen

    Mexiko-Stadt (dpa) - In Mexiko gibt es wieder mehr Exemplare der stark bedrohten Jaguare (Panthera onca). Derzeit gebe es rund 4800 der Tiere in dem lateinamerikanischen Land, erklärte die Umweltorganisation WWF in einer Mitteilung. »weiter
    Lesen Sie auch:
  • Mehr künstliche Kniegelenke für Jüngere
  • Alte Apfelsorten finden immer mehr Liebhaber
  • Himmlisches Hochbeet: Tomaten sollen in Satelliten wachsen
  • Börse
    DAX
    Chart
    DAX 12.674,50 -2,58%
    TecDAX 2.813,75 -1,74%
    EUR/USD 1,1549 -0,63%

    Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation