Thema des Tages
14.09.2017

Tesla und Nissan nicht in Frankfurt vertreten

Frankfurt/Main (dpa) - Elektroautos gehören zu den Schwerpunkten der diesjährigen IAA - doch ausgerechnet zwei der wichtigsten E-Auto-Hersteller fehlen in Frankfurt: Tesla und Nissan. Und es gibt weitere prominente Autobauer, die nicht in Frankfurt vertreten sind.

«Das wichtigste Auto des Jahres ist auf der IAA nicht zu sehen», kritisierte der Branchenexperte Ferdinand Dudenhöffer bereits im Vorfeld der IAA mit Blick auf das Elektroauto Tesla Model 3. Mit dem Fahrzeug zum US-Preis von 35 000 Dollar vor Steuern und Elektro-Vergünstigungen will Tesla den Massenmarkt erobern. Eine Tesla-Sprecherin hatte zur Begründung gesagt, Tesla sei kein traditioneller Autohersteller und nicht auf Branchenevents fixiert. «Wir bewerten jedes Event, um den besten Weg zur Interaktion mit unseren Kunden zu finden.»

Auch der japanische Hersteller Nissan bleibt der IAA fern. Nissan hatte erst kürzlich in Tokio die zweite Generation des Modells Leaf vorgestellt, das als meistverkauftes Elektroauto der Welt gilt. Neben Nissan fehlen auf der IAA unter anderem auch Fiat, Mitsubishi und Volvo. Die neue Opel-Mutter PSA lässt die Konzernmarken Peugeot und DS zuhause.

Tesla hatte bereits auf die US-Autoshows in Detroit und New York verzichtet. Bei den vorangegangenen IAA-Messen 2013 und 2015 war die US-Firma nur mit kleinen Ständen vertreten, um die sich allerdings zahlreiche Besucher drängten.

Tesla stellt sein Model 3 nicht auf der IAA vor. Foto: Andrej Sokolow

Andrej Sokolow



Thema des Tages

Seehofers Beruhigungspille

München (dpa) - Offenbar hat Horst Seehofer verstanden. Zwei Monate nach der krachenden Pleite seiner CSU bei der Bundestagswahl zeigt sich der 68-Jährige erstmals bereit, immerhin einen Teil seiner Macht abzugeben. »weiter
Lesen Sie auch:
  • Seehofer verspricht «befriedende Lösung» bis Anfang Dezember
  • Zickzack in die Groko? Schicksalstage für die SPD
  • Im Familienkrach bei Aldi Nord naht die Stunde der Wahrheit
  • Computer

    Bundesbank-Vorstand: Bitcoin ist kein Geld

    Frankfurt/Main (dpa) - Digitalwährungen wie Bitcoin sind aus Sicht der Bundesbank kein Ersatz für Euro, Dollar und Co. «Bitcoin ist kein Geld, sondern ein Spekulationsobjekt», schrieb Bundesbank-Vorstand Carl-Ludwig Thiele in einem Gastbeitrag für den Ifo-Schnelldienst. »weiter
    Lesen Sie auch:
  • Pilot FlyingBear bei Drohnen-Rennen vorn
  • Facebook lässt diskriminierende Werbung zu
  • Meg Whitman verlässt Chefposten beim Computerkonzern HPE


  • Wissenschaft

    Forscher beschreiben 26 neue Zwergfrösche aus Madagaskar

    Darmstadt/Braunschweig/München (dpa) - Ein internationales Autorenteam hat 26 neue Arten von Zwergfröschen aus Madagaskar beschrieben. Sie gehören zur Gattung Stumpffia - darunter einige der kleinsten Amphibien der Welt, wie der Mitautor Jörn Köhler vom Hessischen Landesmuseum Darmstadt mitteilte. »weiter
    Lesen Sie auch:
  • Israelische Forscher verwandeln Hühnerkot in eine Art Kohle
  • Mehr Wölfe in Deutschland: 60 Rudel nachgewiesen
  • Linkshänder profitieren bei Sportarten mit hohem Zeitdruck
  • Börse
    DAX
    Chart
    DAX 13.011,00 -0,03%
    TecDAX 2.575,00 +0,40%
    EUR/USD 1,1853 +0,29%

    Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation