Thema des Tages
03.07.2012

NSU-Ausschuss-Mitglieder: Weitere Rücktritte möglich

Berlin (dpa) - Nach dem angekündigten Rückzug von Verfassungsschutz-Präsident Heinz Fromm will der NSU-Untersuchungsausschuss des Bundestages den Aufklärungsdruck verstärken. Der Vorsitzende des Gremiums, Sebastian Edathy (SPD), schließt weitere Rücktritte nicht aus.

Jetzt müssten die Sicherheitsbehörden verstärkt aufklären, sagte er vor der ersten Ausschusssitzung seit Fromms Rückzugs-Ankündigung am Dienstag in Berlin. «Je mehr man unter den Teppich kehren möchte, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass man irgendwann über den Teppich stolpert», sagte Edathy. «Der Verfassungsschutz ist in einer Vertrauenskrise.»

Grünen-Obmann Wolfgang Wieland sagte, untersucht werden müsse, inwieweit sich das Behördenversagen auf Landesvertreter oder Staatssekretäre und Minister erstrecke. «Wir haben ein Versagen auf breiter Linie.» Der Ausschuss untersucht, wie es zu der Mordserie der Neonazi-Terroristen kommen konnte. Bis zum Abend wollte er die Anschläge der Zwickauer Zelle in Nordrhein-Westfalen untersuchen.

Unionsobmann Clemens Binninger (CDU) verlangte Aufklärung, ob die V-Leute des Verfassungsschutzes bei den Thüringer Neonazis Mitläufer oder Schlüsselfiguren der Terrorgruppe «Nationalsozialistischer Untergrund» (NSU) waren. Linke-Obfrau Petra Pau nannte es einen Skandal, dass der Militärischen Abschirmdienst (MAD) seine Akten nicht herausgebe. Innenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) müsse dies bei Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) erwirken.



Thema des Tages

Assad rechnet mit Militärintervention des Westens

Damaskus (dpa) - Russland und die USA wollen die syrischen Bürgerkriegsparteien zu Verhandlungen zwingen. Doch Assad glaubt nicht, dass dies den Konflikt beenden wird. Zumindest in diesem Punkt liegt die Opposition auf seiner Linie. Assad rechnet mittelfristig mit einer Militärintervention. Im Kampf um Al-Kusair sollen Hisbollah-Kämpfer gefallen sein. »weiter
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    New York (dpa) - Erst im Januar grinste David Karp vom Cover des US-Magazins «Forbes». Es kommt nicht oft vor, dass einem 26-Jährigen die Titelgeschichte in einer der einflussreichsten Zeitschriften der Welt gewidmet wird. »weiter
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    Washington (dpa) Tauchen und Fliegen passt in der Natur nicht gut zusammen: Vögel, die ihre Flügel an eine Fortbewegung unter Wasser angepasst haben, tun sich mit dem Fliegen schwer. Denn ihr Energieaufwand ist in der Luft vergleichsweise sehr hoch. »weiter
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    Quelle: Deutsche Bank / Realtime Indikation