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09.02.2018

Sorge um Prinz Henrik: Gesundheitszustand ernst

Kopenhagen (dpa) - Große Sorge im dänischen Königshaus: Prinz Henrik (83), der Mann von Königin Margrethe (77), ist schwer krank. Sein Gesundheitszustand habe sich ernsthaft verschlechtert, teilte das Königshaus am Freitag mit.

Die Monarchin kam am Freitagabend kurz nach ihren Enkeln Felix und Nikolai im Krankenhaus in Kopenhagen an, wie dänische Medien berichteten. Kronprinz Frederik (49) brach seinen Besuch bei den Olympischen Winterspielen in Südkorea ab und eilte nach Hause.

Der 83-jährige Prinz Henrik hatte sich im Urlaub in Ägypten im Januar eine Lungenentzündung zugezogen und wurde deshalb in Kopenhagen im Krankenhaus behandelt. Dort entdeckten die Ärzte zudem einen gutartigen Tumor im linken Lungenflügel.

Anfang der Woche hatten sich Familienmitglieder noch erleichtert gezeigt, dass sich das Geschwür als gutartig herausstellte. Sein jüngerer Sohn, Prinz Joachim (48), berichtete: «Es geht ihm besser. Er ist natürlich schwach, aber den Umständen entsprechend gut gelaunt».

Jetzt sagte sein Bruder Étienne de Monpezat der dänischen Boulevardzeitung «BT»: «Ich weiß, dass es meinem Bruder nicht gut geht. Es sieht aus, als sei es eine Frage von Wochen.» Er selbst sei aber noch nicht auf dem Weg nach Dänemark.

Der in Frankreich geborene Prinz Henrik musste im vergangenen Jahr mehrmals ins Krankenhaus, wurde unter anderem wegen Arteriosklerose, einer Verengung der Schlagadern, behandelt. Im September teilte das Königshaus mit, der 83-Jährige leide an Demenz. Die Erkrankung könne sein Verhalten und seine Reaktionen verändern, seine Urteilskraft und Gefühle beeinflussen - und so auch die Interaktion mit der Außenwelt. Seitdem trat er öffentlich kaum noch auf.

Kurz zuvor hatte Henrik Schlagzeilen gemacht, weil er erklärte, nicht neben seiner Frau, Königin Margrethe, beerdigt werden zu wollen. «Wenn sie will, dass wir zusammen begraben werden, muss sie mich zum Königinnengemahl machen. Fertig», sagte er damals. Henrik hatte nie einen Hehl daraus gemacht, dass er mit seinem Prinzen-Titel nicht glücklich ist und lieber König genannt werden will.



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    Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation