Überblick
25.05.2019

Tuchel-Verlängerung bei PSG bis 2021: «Das Beste kommt noch»

Paris (dpa) - Thomas Tuchel darf mit Paris Saint-Germain nach einer vorzeitigen Vertragsverlängerung den nächsten Anlauf auf den erstmaligen Gewinn der Champions League starten.

Der französische Fußball-Meister verlängerte den Kontrakt des im Vorjahr gekommenen deutschen Trainers offiziell um ein Jahr bis 2021. Der am Samstag verkündete Schritt war zwar schon seit längerem erwartet worden. Allerdings geriet der 45-Jährige speziell nach dem verlorenen Pokalfinale in die Kritik, nachdem das Star-Ensemble mit dem Achtelfinal-Aus in der Königsklasse einmal mehr das größte Ziel des Clubs frühzeitig verpasst hatte.

Tuchel zeigte sich in einer Vereinsmitteilung sehr glücklich und stolz über die Verlängerung und bedankte sich für das Vertrauen. Das bestärke ihn nur in seinem Ziel, die Mannschaft dank der Arbeit aller zum höchsten Ziel zu führen. «Ich bin überzeugt, dass das Beste für unseren Club noch kommt», erklärte der einstige Trainer von Mainz 05 und Borussia Dortmund.

Nach der 1:3-Heimniederlage gegen Manchester United im Achtelfinal-Rückspiel der Champions League war Tuchels Team um Brasiliens Superstar Neymar sowie die deutschen Nationalspieler Julian Draxler und Thilo Kehrer wieder Meister geworden. Allerdings trübten einige Niederlagen, so auch jene nach Elfmeterschießen im französischen Pokal-Endspiel gegen Stade Rennes, am Saisonende die Stimmung. Tuchel verwies dabei immer wieder auf die Verletzungsmisere in seinem über viele Wochen ersatzgeschwächten Team.

Der katarische Vereinschef Nasser Al-Khelaifi lobte den im Vorjahr gekommenen Tuchel trotzdem in den höchsten Tönen. «Seit einem Jahr bringt Thomas täglich eine fantastische Energie nicht nur zu den Spielern mit, sondern in den gesamten Club», erklärte Al-Khelaifi. Tuchel besitze ein Wissen über das Spiel wie die größten Trainer-Talente. «Wir freuen uns, dass wir langfristig auf seine Qualitäten setzen können», betonte der Clubchef.

Erst am Donnerstag hatte die Pariser Staatsanwaltschaft mitgeteilt, dass sie wegen des Vorwurfs der «aktiven Korruption» ein Ermittlungsverfahren gegen Al-Khelaifi, der auch Chef der katarischen Sendergruppe beIN ist, eröffnet hat. Dabei gehe es um Dohas Bewerbungen für die Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2017 und 2019. Seine Anwälte erklärten, Al-Khelaifi habe nichts damit zu tun gehabt, eine fragliche Zahlung freizugeben.



Thema des Tages

Was Scholz' Soli-Pläne für den Steuerzahler bedeuten

Berlin (dpa) - Die meisten Bundesbürger sollen ab 2021 keinen Solidaritätszuschlag mehr zahlen. Pro Jahr nimmt der Staat damit nach Rechnung des Finanzministeriums etwa 10,9 Milliarden Euro weniger ein - Geld, das die Steuerzahler sparen, die einen ein paar Hundert Euro, die anderen mehr als Tausend. »weiter
Lesen Sie auch:
  • Dann eben nicht: Frustrierter Trump streicht Dänemark-Besuch
  • Italien auf dem Weg zu einer «Regierung der Umkehr»?
  • «Soll das ein Witz sein?» - Trump-Absage verwundert Dänemark
  • Computer

    Großer Andrang bei Eröffnung der Gamescom

    Köln (dpa) - Tausende haben am Mittwoch den Start der Gamescom gefeiert und haben so das Thema Computerspiele wieder auf die Agenda der Politik gebracht. »weiter
    Lesen Sie auch:
  • Bericht: EU schaut sich Facebook-Währung Libra näher an
  • Update macht Samsungs 5G-Telefon in schnellen Netzen nutzbar
  • Telekombranche setzt auf gute Geschäfte mit Gamern


  • Wissenschaft

    Keine neuen Schranken für Elfenbeinhandel

    Genf (dpa) - Elfenbein darf vorerst weiter in heimischen Märkten wie Japan und EU-Ländern gehandelt werden. Ein Vorschlag, das zu ändern, ist bei der Artenschutzkonferenz in Genf gescheitert. »weiter
    Lesen Sie auch:
  • Fördert Luftverschmutzung psychische Erkrankungen?
  • «Pac-Man» im Weltraum: Schwarzes Loch frisst Neutronenstern
  • Drogen statt Nektar: Biene Maja als Polizeischnüffler?
  • Börse
    DAX
    Chart
    DAX 11.807,00 +1,34%
    TecDAX 2.766,50 +1,24%
    EUR/USD 1,1100 +0,01%

    Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation