Aktuell
15.04.2016

Deutsche Teams bei Quidditch-EM in Italien

Gallipoli (dpa) - Harry-Potter-Fans kennen das: Bei der Sportart Quidditch reiten zwei Teams auf Besen über ein Spielfeld, versuchen Tore zu werfen - in Reifen, die auf Rohren befestigt sind. Vor allem wollen sie den «goldenen Schnatz» fangen, von dem es nur einen im Spiel gibt.

Was die Autorin Joanne K. Rowling einst für Harry, Ron und Hermine als Zeitvertreib im Zauberinternat Hogwarts erdacht hat, gibt es mittlerweile real. Am Wochenende findet in Gallipoli in Italien die EM dazu statt, der «European Quidditch Cup». Unter den 40 Mannschaften sind drei deutsche - aus Bonn, Bochum und Darmstadt.

Aus Bonn reisen die «Rheinos» zum Quidditch-Turnier. Es gehe zwar um den Spaß, aber man wolle auch die bestmögliche Platzierung erreichen, sagte Team-Mitglied Leo Müller vor dem Abflug. Er weiß, dass sein Hobby von manchen erstmal belächelt wird. «Für uns ist das schon ein richtiger Sport», erklärt er. Die Meinung würde sich schnell ändern, wenn mal mitgespielt wurde. Quidditch sei ein «Vollkontaktsport».

Die Quidditch-Community ist überschaubar, man kennt sich untereinander. Die Bonner reisen nach eigenen Angaben mit 14 Spielern nach Italien. Seltsame Blicke bei der Gepäckkontrolle am Flughafen seien nicht zu erwarten, sagt Müller - die Besen würden in Italien von der Turnierleitung gestellt. Das Team wurde erst im vergangenen Sommer gegründet. Trainiert wird mit Besen zwischen den Beinen auf der Bonner Hofgartenwiese.



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    Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation