Aktuell
15.04.2016

Verschollene Monsterattrappe in Loch Ness entdeckt

London (dpa) - Monster Nessie ist entdeckt worden - zumindest eine Attrappe davon, die vor mehr als 45 Jahren bei Filmarbeiten in den Tiefen des Loch Ness in Schottland versank. Das berichtet die norwegische Firma Kongsberg Maritime, die mithilfe eines Tauchroboters den Grund des Sees vermisst.

«Wir sind zufällig auf einen Gegenstand gestoßen, den wollten wir uns näher anschauen. Dann hörten wir die Geschichte von einem misslungenen Filmdreh», sagte Craig Wallace von Kongsberg Maritime der Deutschen Presse-Agentur.

Tatsächlich entpuppte sich der Gegenstand auf hochauflösenden Bildern einer Sonarkamera als die etwa neun Meter lange und vier Meter hohe Nessie-Attrappe, die ein Kamerateam 1969 für den Film «Das Privatleben des Sherlock Holmes» über den See zog. Ihre Umrisse erinnern entfernt an einen überdimensionalen Schwan.

Warum die Attrappe seinerzeit sank, ist selbst schon zur Legende geworden. Der Loch-Ness-Experte Adrian Shine erzählt die Geschichte, Regisseur Billy Wilder habe entgegen den Warnungen seiner Mitarbeiter verlangt, die beiden Höcker sollten von dem Rücken des Tiers entfernt werden. Dadurch soll die Attrappe ihre Schwimmfähigkeit verloren haben und gesunken sein.

Auch Shine ist davon überzeugt, dass die Forscher von Kongsberg Maritime die Attrappe von 1969 gefunden haben. Gehoben werden soll das Monster nicht. Doch in einigen Monaten wollen die Forscher zurückkehren und mit einem Spezialroboter Fotoaufnahmen machen.



Thema des Tages

Notbremse im Maaßen-Drama

Berlin (dpa) - Da sitzen sie, Seit' an Seit'. Als wäre nichts gewesen. Deutschland wird regiert. Die Kanzlerin, der Innen- und Bauminister, der Finanzminister: Harmonie. »weiter
Lesen Sie auch:
  • Neuverhandlung des Maaßen-Deals
  • Moorbrand in Niedersachsen wird zum Katastrophenfall
  • Nahles: «Wir haben Vertrauen verloren»
  • Computer

    Amazon will Schlüsselrolle im vernetzten Zuhause einnehmen

    Seattle (dpa) - Amazon will mit neuen Geräten und Diensten für seine Assistenzsoftware Alexa das vernetzte Zuhause dominieren. »weiter
    Lesen Sie auch:
  • EuGH soll Haftung von Sharehostern klären
  • EU-Verbraucherkommissarin: Verliere Geduld mit Facebook
  • Kaspersky: Firmen müssen Cyber-Security-Pläne entwickeln


  • Wissenschaft

    Extrem seltener Käfer weiter verbreitet als gedacht

    Tönning (dpa) - Der extrem seltene Halligflieder-Spitzmausrüsselkäfer (Pseudaplemonus limonii) ist weiter verbreitet als gedacht. In Deutschland lebt das drei bis vier Millimeter große Insekt ausschließlich in den Salzwiesen des Nationalparks Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer. »weiter
    Lesen Sie auch:
  • Foodwatch: Kaum Zuckerreduzierung bei Erfrischungsgetränken
  • Jagdverband: App soll Wildunfälle vermeiden helfen
  • Eines der ältesten Tiere überhaupt identifiziert
  • Börse
    DAX
    Chart
    DAX 12.404,00 +0,63%
    TecDAX 2.813,75 -0,39%
    EUR/USD 1,1750 +0,01%

    Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation