Überblick
09.02.2018

Klimawandel bringt Unsicherheit für Rückversicherer

Hannover (dpa) - Häufen sich Naturkatastrophen wegen der globalen Erwärmung kurzfristig und nachhaltig, könnten die großen Rückversicherer leiden.

«Die Preisgestaltung ist nicht auf stark steigende Schadenlast eingestellt, dann würden Rückversicherer sicher Geld verlieren», sagte Ulrich Wallin, Chef des weltweit drittgrößten Rückversicherers Hannover Rück. Allerdings: «Der Klimawandel hat uns in den letzten 20 Jahren in der Rückversicherung nicht unerwartet stark getroffen.» Klima-Fachleute des weltgrößten Rückversicherers Munich Re sehen in den Naturkatastrophen der vergangenen Jahrzehnte zwar keinen Beweis, aber starke Indizien für die Auswirkungen des Klimawandels.

Dabei seien die Entwicklungen beim Wetter als Folge des Klimawandels graduell, nicht sprunghaft, erklärte Wallin. «Damit kann auch die Preisgestaltung für das Naturkatastrophenrisiko graduell angepasst werden.» Rückversicherer, aber auch Erstversicherer wie Allianz und Axa müssen ihre Prämien so kalkulieren, dass diese im mehrjährigen Durchschnitt die Aufwendungen für Schäden, Verwaltung und Vertrieb abdecken - und am Ende ein Gewinn übrig bleibt.



Thema des Tages

«Reißt die Hütte ab»: Wunderteam feiert Eishockey-Silber

Pyeongchang (dpa) - Die stürmische Silberparty von Deutschlands Eishockey-Wunderteam war selbst für US-Skistar Lindsey Vonn unwiderstehlich. »weiter
Lesen Sie auch:
  • Merkel bindet Kritiker Spahn ins Kabinett ein
  • Merkel versucht den Befreiungsschlag
  • SPD-Spitze rechnet fest mit Ja zur GroKo
  • Computer

    Nokia-Hersteller HMD mit neuen Smartphones in der Offensive

    Barcelona (dpa) - Der Handy-Hersteller HMD Global will mit einer runderneuerten Modellpalette den Markennamen Nokia wieder fest im Smartphone-Geschäft verankern. »weiter
    Lesen Sie auch:
  • Huawei zeigt neue Tablets statt Smartphone-Topmodell
  • Social Media führen nicht zu massiv schlechteren Schulnoten
  • Online-Bank N26 auf Wachstumskurs und mit schwarzen Zahlen


  • Wissenschaft

    Australiens umstrittener Plan gegen die Karpfen-Plage

    Sydney (dpa) - Radikalmaßnahmen gegen einen Eindringling: Australien will dem vor mehr als 160 Jahren eingeführten Karpfen mit einer umstrittenen Strategie den Garaus machen. »weiter
    Lesen Sie auch:
  • Nachts immer heller - aber nicht überall in Deutschland
  • Gesicht des ältesten Skeletts Amerikas rekonstruiert
  • Von wegen wild: Pferdegeschichte wird umgeschrieben
  • Börse
    DAX
    Chart
    DAX 12.543,00 +0,65%
    TecDAX 2.616,75 +1,30%
    EUR/USD 1,2294 -0,01%

    Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation