Währung
17.07.2012

Devisen: Euro im New Yorker Handel deutlich erholt

NEW YORK (dpa-AFX) - Hartnäckige Hoffnungen auf wirtschaftliche Stimulierungsmaßnahmen der US-Notenbank Fed haben den Euro <EURUS.FX1> am Dienstag zulasten des US-Dollars gestützt. Im New Yorker Handel zeigte sich die Gemeinschaftswährung deutlich erholt von der anfänglichen Enttäuschung über Aussagen von Fed-Chef Ben Bernanke, die sie unter 1,22 Dollar gedrückt hatten, und notierte zuletzt bei 1,2281 Dollar.

Zunächst habe der Dollar gegenüber allen anderen wichtigen Währungen

zugelegt, weil Bernanke zwar von einer enttäuschenden Konjunkturentwicklung

gesprochen und grundsätzliche Handlungsbereitschaft signalisiert habe, aber

konkrete Aussagen schuldig geblieben sei, sagte eine Devisenexpertin. Doch im

Laufe der Rede sei den Anlegern klar geworden, dass Bernanke weiter

pessimistisch sei und lediglich auf klare Signale verzichtet habe, um Zeit zu

gewinnen. "Die Tür für entsprechende Maßnahmen ist immer noch weit offen",

glaubt die Expertin.



Thema des Tages

G8-Gipfel startet mit Erfolg für Europa und USA

Enniskillen (dpa) - Greifbare Ergebnisse wie dieses sind auf G8-Gipfeln eher selten: Europa und die USA wollen über eine Freihandelszone verhandeln. So viel Fortschritt ist in der Syrien-Frage kaum zu erwarten. Dennoch hofft die Kanzlerin, dass sich der russische Präsident bewegt. »weiter
Lesen Sie auch:
  • G8-Gipfel: Syrien-Gespräche vor Sackgasse - Freihandelszone EU/USA
  • G8-Staaten wollen mit Strukturreformen mehr Wachstum und Jobs
  • Bunter Protestmarsch in Enniskillen unterwegs
  • Computer

    Telekom: Gleichheit im Internet nicht gefährdet

    Stuttgart (dpa) - Die Deutsche Telekom sieht einen gleichberechtigten Internetzugang durch ihre Pläne für eine Tempo-Drosselung nicht in Gefahr. »weiter
    Lesen Sie auch:
  • Datenschützer rät zur Daten-Enthaltsamkeit
  • Analyse: Mit «Tianhe-2» zur Supercomputer-Großmacht
  • China betreibt schnellsten Supercomputer der Welt


  • Wissenschaft

    Studie: Pestizide verringern Artenvielfalt in Gewässern

    Leipzig (dpa) - Der Einsatz von Pestiziden auf Feldern verringert nach einer internationalen Studie langfristig die Artenvielfalt in angrenzenden Bächen oder Flüssen. »weiter
    Lesen Sie auch:
  • Mechanisches Gepardenbaby - Schweizer bauen Roboterkatze
  • Europäischer Transporter dockt an Internationaler Raumstation ISS an
  • Weißer Hai stärker vom Aussterben bedroht als gedacht
  • Börse
    DAX
    DAX 8.194,00 -0,26%
    TecDAX 950,50 -0,17%
    EUR/USD 1,3352 -0,08%

    Quelle: Deutsche Bank / Realtime Indikation