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01.10.2015

Paris feiert kubanischen Starkünstler Wifredo Lam

Paris (dpa) Gehörnte Schrumpfköpfe, entstellte Körper und bizarre Früchte: Mit rund 400 Werken widmet das Pariser Centre Pompidou dem kubanisch-französischen Maler Wifredo Lam (1902-1982) eine der größten Ausstellungen seit mehr als 30 Jahren.

Zusammen mit Pablo Picasso und Henri Matisse gehört Lam zur künstlerischen Avantgarde des 20. Jahrhunderts. Seine gespenstischen Tropenwälder, Totem-Fratzen und Voodoogeister sind bis zum 15. Februar zu sehen.

Lam hat einen bizarren und einzigartigen Stil aus Surrealismus, Kubismus und Einflüssen afrikanischer und karibischer Bildwelten entwickelt. Ein Universum, das sich aus seinen Reisen und seiner Herkunft nährt. Denn der Sohn eines Chinesen und einer Mulattin emigrierte nach seinem Kunststudium in Havanna nach Spanien, hielt sich in Paris und New York auf, bevor er 79-jährig in der französischen Hauptstadt starb.



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    Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation