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17.09.2015

«Nolde in Hamburg»: Kunsthalle zeigt 200 Werke

Hamburg (dpa) - Der norddeutsche Maler Emil Nolde (1867-1956) und seine Beziehung zu Hamburg sind Thema einer Ausstellung in der Kunsthalle der Hansestadt.

Das Haus präsentiert damit Werke des bedeutenden Expressionisten an dem Ort, den dieser als «ersten Schritt in die Welt von hier oben» bezeichnet haben soll, wie Kuratorin Karin Schick sagte.

Rund 200 Werke des Künstlers aus dem deutsch-dänischen Grenzgebiet zeigt die Kunsthalle unter dem Titel «Nolde in Hamburg» vom 18. September bis zum 10. Februar, mehr als 100 davon stellt die Nolde Stiftung Seebüll. Sie alle, darunter Gemälde und Aquarelle, haben einen Bezug zu Hamburg - und zeigen laut Schick oft das «Dynamische der künstlerischen Moderne».

In der unter Schirmherrschaft von Altkanzler Helmut Schmidt (SPD) stehenden Ausstellung «Nolde in Hamburg» wird auch die NS-Zeit thematisiert. Noldes genaue Rolle ist bis heute nicht aufgearbeitet. Einerseits galten seine Werke als verfemt, andererseits war Nolde Anhänger der Ideen der Nazis und kritisierte etwa den jüdischstämmigen Künstler Max Liebermann. Zwei Wissenschaftler sollen diese Rolle bis zu Noldes 150. Geburtstag 2017 klären, wie Christian Ring von der Nolde Stiftung Seebüll sagte.



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    Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation