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01.03.2012

Frida Kahlos Kleider in neuer Schau in Mexiko

Die mexikanische Malerin Frida Kahlo (1907-1954) kaschierte ihre körperlichen Gebrechen mit Kleidern. Foto: dpa

Mexiko-Stadt (dpa) - Die weltberühmte mexikanische Malerin Frida Kahlo (1907-1954) trug gern indianische Kleidung aus dem Süden Mexikos. Sie tat dies wohl vor allem, um ihre körperlichen Schwächen zu übertünchen.

Die Tochter eines Deutschen und einer Mexikanerin war nach Kinderlähmung und einem Unfall schwerbehindert und musste viel Zeit ihres Lebens in einem Korsett verbringen. Das Frida Kahlo-Museum (Casa Azul) in Mexiko-Stadt bereitet jetzt eine umfangreiche Ausstellung mit Kleidern und Schmuck aus dem Besitz Frida Kahlos vor, die erst 2007 entdeckt worden sind. Ab September soll die Schau «Fridas Kleider: Der Schein trügt» acht Monate lang zu sehen sein und den Mode-Stil der Malerin erklären.

Ein Teil der Kleider und des Schmucks wurden bereits unmittelbar nach der Entdeckung vor etwa fünf Jahren im Kahlo-Museum gezeigt. Einiges davon wurde auch in anderen Ländern gezeigt. Die Kollektion der Ausstellung werde zeigen, dass Frida den oberen Teil ihres Körpers «exzessiv» schmückte, während sie mit langen Röcken ihr krankes Bein verbarg, erklärte die Kuratorin.



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