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02.03.2018

Wenn sich Katzen zwanghaft putzen

Hamburg (dpa/tmn) - Intensive Fellpflege gehört bei Katzen dazu. Doch manchmal können die Tiere einfach nicht aufhören, sich zu putzen.

Dieses Zwangsverhalten nennt man Overgrooming, auf Deutsch: Überpflege. Im Schnitt putzen sich Katzen etwa dreieinhalb Stunden am Tag, erklärt Barbara Schöning von der Gesellschaft für Tierverhaltensmedizin und -therapie. Fällt Katzenbesitzern aber auf, dass ihr Tier kaum mehr auf Ablenkungen wie Spielzeug oder Leckerlis reagiert oder Haarausfall bis hin zu kahlen Stellen bekommt, sind das auffällige Signale.

Die Ursachen für das zwanghafte Putzen können körperlich oder seelisch sein. Der Tierarzt kann beispielsweise feststellen, ob die Katze von Parasiten befallen ist. Dann putzt sie sich vermehrt, um den Juckreiz zu lindern. Auch Pilzinfektionen, Allergien oder Schmerzen können der Grund sein.

Kann man körperliche Ursachen ausschließen, stecken vermutlich psychische Gründe dahinter. Die Katze leidet dann unter einer Verhaltensstörung, Stereotypie genannt. In dem Fall sollten Halter herausfinden, was der Auslöser ist. Am besten schreiben sie dafür eine Zeit lang auf, wann die Putzattacken einsetzen. Meist lässt sich daraus ein Muster ableiten.

Manchmal reicht es zur Heilung aus, bestimmte Stressauslöser zu beseitigen. Auch Verhaltenstraining und Psychopharmaka können der Katze helfen.



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    Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation